Mittwoch, 27. März 2013, 23:25 Uhr

Madeleine Peyroux: Die Diva ist mit dem Album "The Blue Room" zurück

“Das Einzige, was zählt, ist der Song”, sagt die Sängerin und Songschreiberin Madeleine Peyroux, wobei sie nonchalant ihre eigene Bedeutung als Interpretin herunterspielt.

Denn mit ihrer einzigartigen Stimme hat es die Jazzkünstlerin geschafft, von der Straßenmusikerin in Paris zu einem Weltstar aufzusteigen. Mit alten Klassikern und modernen Liedern, Stücken aus dem Repertoire von Leonard Cohen bis zu den Beatles, die sie stets auf eindringlich eigene Weise vortrug, hat Peyroux bewiesen, dass sie eine ungeheuer einfühlsame “Interpretin” ist.

Für ihr neues Album “The Blue Room” überarbeitete die Sängerin, die es liebt, Genregrenzen zu verwischen, einige wahre musikalische Meilensteine und Juwele. Und einmal mehr kooperierte sie dabei mit ihrem langjährigen Produzenten Larry Klein (Joni Mitchell, Walter Becker, Tracy Chapman, Herbie Hancock).

Herausgekommen ist ein raffiniertes Album, das nicht einfach musikalische Stile kreuzt, sondern sie nahtlos miteinander verschmilzt und so einen vollkommen neuen Sound entstehen lässt.

Für die Aufnahmen von “The Blue Room” holte der Produzent ein erfahrenes Team ins Studio, von dem er wusste, dass er sich auf es verlassen konnte: Gitarrist Dean Parks, Keyboarder Larry Goldings, Bassist David Piltch, Schlagzeuger Jay Bellerose und Toningenieur Helik Hadar. Darüber hinaus ließ er Vince Mendoza (der schon mit Joni Mitchell, Robbie Williams, Björk und Elvis Costello zusammengearbeitet hat) ein paar aufregende Streicherarrangements schreiben.

Die etwas gespenstischen Arrangements bereichern Peyroux’ musikalische Palette und ergänzen sich, obwohl sie ungewöhnlich sind, ausgezeichnet mit ihrer Stimme. Mit “The Blue Room” ist Madeleine Peyroux nun ein eigener “Meilenstein” gelungen.

Fotos: Rocky Schenk