Samstag, 30. März 2013, 20:47 Uhr

Briten-Model Edie Campbell will auch mal wie Sherlock Holmes aussehen

Das britische Supermodel Edie Campbell bekommt ihre Fashion-Inspiration nicht selten von fiktiven Figuren aus der Literatur.

Ganz oben auf der Liste der angesagten Vorbilder steht dabei Kult-Detektiv Sherlock Holmes – doch auch Charaktere aus Shakespeares Werken stehen offenbar hoch in Kurs bei der Schönheit. Von realen Beispielen beeindrucken sie etwa berühmte Ikonen wie Tilda Swinton.

„Manchmal wache ich auf und denke, ich will heute wie Sherlock Holmes aussehen. Wann anders will ich dann aussehen wie ein Hexe aus ‚Macbeth'“, plaudert das Burberry-Model mit dem Magazin ‚Vogue‘.

„Auf der anderen Seite mag ich das, was Tilda Swinton trägt“, rühmt sie den Style der risikobereiten Schauspielerin und zählt weiter auf: „Kristen Stewart sieht immer gut aus – sie trägt, was ihr gefällt. Das Gleiche gilt für Alison Mosshart – sie entscheidet sich lieber für Kleidung, die sie toll findet statt für das, von dem sie glaubt, dass sie es tragen soll.“

Campbell, die auch für Chanel und Marc Jacobs modelte, gesteht zudem allerdings, dass sie viel weniger Aufwand für ihren privaten Style betreibt, seit sie im Mode-Business aktiv ist – mittlerweile zieht die Britin einen gemütlichen und praktischen Look vor.

„Als ich 17 war, dachte ich jeden Tag wirklich intensiv darüber nach, was ich anziehen soll“, verrät sie und betont, dass sie sich inzwischen sogar nicht selten mal für einen Jogginganzug entscheidet. „Heutzutage werde ich zurecht gemacht und habe dann keine Energie mehr dafür, wenn ich nicht bei der Arbeit bin. Jetzt denke ich mir aber schon, ob ich vielleicht wie ein Depp aussehe. Wenn nicht, ist alles ok. Bei der Londoner Modewoche habe ich häufig Jogginganzüge getragen – Praktisches ist wichtig.“ (Bang)