Samstag, 30. März 2013, 11:34 Uhr

Paul McCartney: Oasis haben sich selbst den Todesstoß versetzt

Paul McCartney findet, dass sich Oasis zu weit aus dem Fenster gelehnt haben.

Obwohl die Band um Liam und Noel Gallagher große Erfolge feiern konnte, glaubt der Beatles-Star, dass der Vergleich mit seiner Band – zu der neben ihm noch Ringo Starr und die verstorbenen Musiker John Lennon und George Harrison gehörten – zum Nachteil für Oasis war. “Ich fühle mich ehrlich gesagt irgendwie geehrt [wenn Bands uns nachmachen] – sie könnten jeden nachmachen. Sogar wenn Dinge passieren wie dass Oasis sagen: ‘Wir sind die nächsten Beatles.’ Aber ich denke auch: ‘Hört zu, Jungs, ihr könnt das nicht sagen. Und sagt das nicht, weil es wahrscheinlich der Todesstoß ist'”, gibt McCartney im Interview mit der Zeitschrift ‘Q’ zu bedenken.

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“Im Fall von Oasis denke ich, dass es von ihnen ausging. In anderen [Fällen] kommt es vom Plattenlabel oder dem Management und das ist nie eine gute Idee. Die arme Band – ‘jetzt zieht los und macht es besser als The Beatles.’ Keine leichte Aufgabe.”

Im Hinblick auf sein eigenes Leben enthüllt der 70-Jährige derweil, dass er im Grunde nichts ungeschehen machen oder ändern würde – nur den Krebstod seiner ersten Frau Linda im Jahr 1998 hätte er verhindern wollen. “Um ehrlich zu sein, hätte ich keine Lust, irgendetwas zu ändern, wenn ich eine Zeitmaschine hätte”, gesteht McCartney, fügt dann aber an: “Natürlich gab es eine Menge Dinge, die ich gern ändern würde, wie den Tod meiner Frau Linda. Ich wäre sehr gern in der Lage, das zu ändern, aber das Leben ist, was es ist. Also macht weiter und genießt, was ihr habt.” (Bang)

Foto: WENN.com