Dienstag, 02. April 2013, 13:15 Uhr

Ab Freitag werden Lena und Tim Bendzko zu Jury-Rivalen

In der Sat.1-Casting-Show “The Voice Kids” kämpfen Lena Meyer-Landrut und Tim Bendzko um die besten Nachwuchstalente. In einem Doppel-Gespräch mit dem Magazin ‘Bravo’ bringen die beiden Musiker ihre Rivalität auf den Punkt.

Angesprochen auf den Kampf der Coaches bekennt Lena Meyer-Landrut: “Man kriegt einen richtigen ,Hass’ auf die anderen. Ich bin sonst super sozial und kein Wettkampf-Typ. Aber wenn ich hier auf dem roten Stuhl sitze und ein Talent entscheidet sich gegen mich, dann kriege ich einen Hals!”

Ob die beiden Juroren in der TV-Show eher Freunde oder Feinde sind, scheint jedoch ungeklärt. “Wir versuchen uns aus dem Weg zu gehen”, gibt Tim Bendzko lachend zu, während seine Jury-Kollegin scherzhaft ergänzt: “Ja, er ist ein Dorn in meinem Auge! Aber auf der Arbeitsebene ist es sehr freundschaftlich zwischen uns.”

Hingegen sind sich beide Stars darüber einig, dass sie als Kind auch gern bei einer Show wie “The Voice Kids” mitgemacht hätten. “Auf jeden Fall. Ich war ein Mittelpunkt-Kind”, so Meyer-Landrut in dem Interview. Bendzko hätte sogar Lust, selbst einmal als Talent an einer Blind Audition teilzunehmen. “Den Nervenkitzel stelle ich mir gut vor.”

In SAT.1 startet ‘The Voice Kids’ aus der Ideenschmiede von John de Mol am 5. April 2013 um 20.15 Uhr. Auf den Coachstühlen nehmen drei erfolgreiche Musiker Platz – Tim Bendzko, Lena Meyer-Landrut und Henning Wehland, einst Frontmann, Sänger und Co-Songschreiber der Band H-Blockx.

Gemeinsam suchen sie junge Sängerinnen und Sänger mit ganz großen Stimmen.

Henning Wehland sagte dazu: “Wir versuchen alle den Fokus von dem Gewinn und dem Isolieren einer Person wegzunehmen. Hier geht es darum auf der Bühne zu stehen, sich zu überwinden in so einer krassen Situation überhaupt aufzutreten in so einem Alter. Am Ende des Tages ist eigentlich das schon der Gewinn. Das war auch einer der wichtigsten Gründe, warum ich dieses Format so gut finde und mitmachen wollte. Es geht nicht um einen Plattenvertrag, sondern in erster Linie um 15.000 Euro, die für eine Ausbildung investiert werden sollen. Es gibt eine Option zu einem Plattenvertrag, da besteht aber kein Zwang. Das ist es, worum es geht: In Deutschland solche Talente zu finden. Jeder, der diese Show sehen wird, wird davon nicht loskommen, weil sich kein Mensch vorher vorstellen konnte, dass es so viele gute junge Talente in Deutschland gibt.”

Fotos: SAT.1/Richard Hübner