Freitag, 05. April 2013, 18:05 Uhr

Lena pfeift auf Amerika: "Die brauchen eher Rihannas und Lady Gagas"

Lena Meyer-Landrut will irgendwann eine große Familie.

Die Sängerin würde gerne auch selbst irgendwann Mutter werden. Allerdings hat dies für sie noch Zeit. “Ich möchte gerne superviele Kinder haben. Mindestens drei”, verrät die 21-Jährige im Interview mit der ‘B.Z.’.

“Aber bitte nicht jetzt, vielleicht mit 30 oder 35. Bis jetzt ist mein Freund mit mir einer Meinung. Ich habe auch noch gar nicht die Ruhe und die Geduld, mich zur Ruhe zu setzen. Und überhaupt wird es mit Kindern eh kein ruhiges Leben geben.”

Momentan hat Meyer-Landrut, die derzeit mit ihrem neuen Album ‘Stardust’ durch Deutschland tourt, auch mit ihrer Musik genug zu tun. “Im Moment habe ich viel Ehrgeiz und den Willen, dass meine Musik gut wird und gut ankommt”, gesteht sie.

Den Sprung nach Amerika muss sie dabei nicht unbedingt schaffen. “Ich glaube, Amerika braucht eher Rihannas und Lady Gagas. Dagegen bin ich ein kleines Mäuschen. Aber wer weiß – vielleicht wäre da ja eine Marktlücke. Ich mache jetzt erst mal in Deutschland weiter und dann gucke ich, was sonst noch so läuft. Ich weiß ja gar nicht, ob ich die Kraft und den Ehrgeiz für Amerika überhaupt habe.”

Zu der heute Abend auf SAT.1 startenden Show von ‘The Voice Kids’ mit den Coaching-Kollegen Henning Wehland und Tim Bendzko sagte sie dem Radiosender Energy über die jungen Kandidaten: „Die sind alle toll! Besser als erwartet. Man denkt sich, da kommen jetzt gute Talente, aber dass da so Granaten kommen, dachte man nicht. Das Krasse ist, man drückt auf diesen Buzzer, dann dreht man sich um, man hört vorher Tina Turner, und da steht dann aber irgendwie Klein-Uschi, achteinhalb Jahre alt.“

Lena fügte hinzu: „Das Gute an The Voice Kids ist, das es keine Castingshow so richtig ist, weil es geht hier nicht darum, dass einer mit ´nem Album und ´nem Plattenvertrag rausgeht und einer Nummer Eins-Hit-Single. Es geht eigentlich mehr darum, den Kindern die Möglichkeit zu geben, mal auf einer Bühne zu stehen und das als Erfahrung mitzunehmen.” (Bang)