Samstag, 06. April 2013, 12:24 Uhr

Justin Bieber lässt Fans schon wieder stundenlang warten

Justin Bieber (19), der Teenie-Schwarm mit neuerdings einer Vorliebe für kleine Affen, hat seine Fans schon wieder lange warten lassen. Beim Konzert in Dortmund am Freitagabend kamen um 22.00 Uhr schon die ersten Eltern, um ihre Kinder abzuholen, als das Konzert mit zweieinhalbstündiger Verspätung erst losging.

Manche Teenager unter 16 Jahren hatten sich schon Sorgen gemacht, dass sie die Halle verlassen müssten. Mussten sie aber nicht. Wer dennoch ging, konnte sich das Geld zurückgeben lassen.

Bis auf ein paar Buh-Rufe und Sprechchöre blieb es trotz der Verspätung allerdings relativ ruhig. Den meisten Zuschauern – viele Mädchen hatten schon seit Stunden vor der Westfalenhalle campiert – war das egal. Sie freuten sich über Justin und den verlängerten Ausgang.

Einige Fans beschwerten sich allerdings im Internet. Der Konzertbesucher Patrick schrieb bei Facebook während des Konzerts: “Inzwischen wurden die Eltern in die Halle gelassen, die eigentlich jetzt zum geplanten Ende der Show, ihre Kids abholen wollen. Das ist schon echt krass!” Auf dem Online-Portal derwesten.de kritisierte eine BeateBerger: “Es ist 21.45 Uhr und das verwöhnte Kind aus Kanada steht immer noch nicht auf der Bühne. Beginn war 18.30 Uhr. Keine Infos in der Halle. Die ersten gehen schon. Bei Ticketpreisen bis 160 Euro ja wohl echt ein Skandal.”

Schon vorher hatte Justin Bieber die Fans warten lassen. Sein Konzert in Berlin am 31. März begann mit mehr als zwei Stunden Verspätung. Offizielle Erklärung waren Logistikprobleme.

Bei seiner Anreise nach Berlin hatte Bieber auf sein Kapuzineräffchen Mally verzichten müssen. Der deutsche Zoll hatte das Tier zuvor am Münchner Flughafen beschlagnahmt, da wichtige Papiere fehlten.

Pikant ist auch die Tatsache, dass Justin Bieber offenbar nicht viele Freunde hat.

Obwohl er zu den größten Stars der Welt zählt, gesteht der Popsänger, nur wenige Menschen in sein Leben zu lassen. Dies liege auch daran, dass es ihm schwer fällt zu vertrauen. Im Interview mit der Zeitschrift ‘Teen Vogue’ erklärt er: “Mir schlägt meistens zwar positive Energie von den Leuten entgegen und ich könnte wahrscheinlich auch mit jedem klarkommen und befreundet sein, aber ich vertraue einfach niemandem mehr. Mein Telefon klingelt wirklich nie. Es gibt echt nur vier Leute, mit denen ich im Kontakt stehe.”

Ein Problem sei dies für Bieber aber nicht. “Ich brauche nicht viele Freunde, um glücklich zu sein. Ich brauche nur die Leute, die mir nahestehen und die ich liebe – das war’s.” (dpa/Bang) 041