Mittwoch, 10. April 2013, 15:17 Uhr

Die britische "Vogue" kämpft jetzt für die Rechte von Models

Die britische ‘Vogue’ hat ein zehn Punkte umfassendes Programm zum Schutz von Models am Arbeitsplatz unterzeichnet.

Die Fashion-Bibel ist das erste Magazin, die mit dem revolutionären Papier der Gewerkschaft Equity übereinstimmt und sich damit für stärkere Rechte der Models einsetzt. Eingeschlossen seien dabei eine Reglementierung der Arbeitsstunden, Pausen, Essen, Transport, Nacktheit und Halbnackt-Shootings sowie Standards in Sachen Temperatur, Umkleideräume und Bezahlung.

Alexandra Shulman, Chefredakteurin der Kult-Zeitschrift, berichtet gegenüber der Londoner Blatt ‘Evening Standard’: “Die Unterstützung des Equity-Codes verstärkt unseren anhaltenden Einsatz für geregelte Standards in dieser wichtigen Angelegenheit der Modeindustrie. Wir sind sehr froh, dass Equity seine Position in so positiver Weise nutzt.”

Geführt wird die Initiative von Dunja Knezevic, die das Projekt ins Leben rief und hofft, dass sich weitere Magazine und Verlagshäuser dem Vorbild der ‘Vogue’ anschließen und sich stärker für die Rechte von Models im Studio und an Außen-Locations einsetzen.

Das Papier verbietet derweil auch, dass unter 16-jährige Modelle für Kampagnen abgelichtet werden, die sich explizit an eine erwachsene Zielgruppe richten soll.

Eine entsprechende Forderung hatte zuvor bereits eine Gesundheitsinitiative des Magazins zum Ziel, die im Mai 2012 alle 20 internationalen Redaktionen der ‘Vogue’ unterzeichneten. (Bang)

Foto: Vogue.com