Donnerstag, 18. April 2013, 12:16 Uhr

Dave Gahan kämpft jeden Tag gegen seine "dunkle Seite"

Dave Gahan kostet es viel Mühe, seinen heutigen Lebensstil aufrechtzuerhalten.

Für den Depeche Mode-Frontmann, der sich nach dem Überleben einer Drogenüberdosis im Mai 1996 in einen Entzug begab und seitdem die Finger davon lässt, ist es noch heute eine Herausforderung, sich von der “dunklen Seite” fernzuhalten. Im Gespräch mit dem ‘Playboy’ verrät er: “Ich bekämpfe das zwar mit viel Optimismus, trotzdem erscheint mir alles Gefährliche gleich umso interessanter.”

Eine wichtige Stütze im täglichen Kampf bietet dabei die Familie des 50-jährigen Musikers, da diese für “die nötige Energie für alles” sorgt – “etwa um sechs Uhr morgens aufzustehen und Frühstück zu machen.”

Dennoch ist es ihm noch nicht vollständig gelungen, sich von seinem früheren Dasein zu entfernen. Vielmehr lebe er mittlerweile “von Tag zu Tag und versuche, meinen Frieden in mir selbst zu finden”, erklärt Gahan und räumt ein, dass er sein Ziel noch nicht erreicht hat. “Ich bin nur besser darin geworden, mich etwas zurückzuhalten.”

An seine Heroin-Überdosis erinnert sich der Star heute derweil als “kein bewusstseinserweiterndes, spirituelles Erlebnis”, wie er zuletzt im Interview mit der ‘B.Z.’ enthüllte. “Ich erinnere mich an eine völlige Dunkelheit und ein Gefühl totaler Ruhe. Aber plötzlich war da auch dieses grelle Licht, und ich verspürte fürchterliche Kopfschmerzen.” (Bang)