Donnerstag, 18. April 2013, 20:22 Uhr

Rap-Schwergewicht Rick Ross schwer beleidigt nach Werbevertrags-Aus

Rick Ross (schreibt sich auch gerne auch Rick Ro$$) sitzt gerade bestimmt total frustriert in seinem Hotelzimmer, irgendwo in Miami und stopft beleidigt Hamburger und Chickenwings in sich rein.

Der Grund: Der Rapper hat einen äußert lukrativen Werbedeal verloren. Rozey wurde nämlich dafür bezahlt, die Produkte des bekannten Turnschuhherstellers Reebok zu tragen.

Frauenrechtsorganisationen waren Sturm gelaufen und hatten sich bei dem Hersteller über die frauenfeindlichen Texte von ihrem Repräsentanten Rick Ross beschwert.

Vor dem Flagship-Store in New York gab es Anfang des Monats eine Demo und eine Online-Petition brachte 72.000 Unterschriften gegen den Rapper ein. Daraufhin wurde dem 37-Jährigen der Werbevertrag gekündigt.

Das Unternehmen erklärte laut TMZ: “Reebok verlangt von seinen Partnern, dass ihre Handlungen nicht mit den Werten der Marke in Konflikt geraten. Leider hat Rick Ross das nicht geschafft. Auch wenn wir nicht glauben, dass Rick Ross sexuelle Belästigung befürwortet, sind wir sehr enttäuscht”.

Das alles soll das Rap-Dickerchen nicht so lustig finden, denn durch den geplatzten Deal sollen ihm angeblich zwischen drei und fünf Millionen Dollar durch die Lappen gehen.

Einem Sender aus New Orleans sagte reumütig er über eine Songzeile in ‘U.O.E.N.O’, in der es u.a. heißt: “Tat Ecstasy in den Champagner, sie merkten es nicht mal”: “Frauen sind das schönste Geschenk für die Männer. Das war ein reines Missverständnis mit der Songzeile, Vergewaltigung wird in dem Text nicht genannt“.

Sprachs, und schlug dann doch zurück: Denn zum einen findet Ross, dass man den Wert einer zweiten Chance verdeutlichen soll – die er leider leider nicht bekommt – und zum anderen ist er so ein bisschen beleidigt, weil er findet, dass er die Marke schließlich zurück ins HipHop-Biz gebracht hätte. (DA)

Foto: Promo