Donnerstag, 13. Juni 2013, 22:10 Uhr

Jaden Smith über den Versuch, aus dem Schatten des Vaters zu treten

Vor sieben Jahren stand US-Nachwuchsschauspieler Jaden Smith für sein Leinwanddebüt „Das Streben nach Glück“ erstmals zusammen mit seinem berühmten Vater, dem Hollywoodstar Will Smith, vor der Kamera.

Zum Start ihres neuen gemeinsamen Kinofilms „After Earth“ (6. Juni) erklärt der 15-Jährige im Magazin GQ, dass ihm die Popularität seines Vaters früher zu schaffen machte: „Die Geschichte meines neuen Films ‚After Earth‘ ist auch meine Geschichte. Denn wie der jugendliche Held stand auch ich lang im Schatten meines Vaters. Die ersten zehn Lebensjahre war ich für alle nur der Sohn von Will Smith. Das hat mich ziemlich wütend gemacht. Ich bin aus seinem Schatten herausgetreten.“

Im Gegensatz zu vorherigen Filmprojekten mit seinem Vater hatte der Jugendliche bei den Dreharbeiten seines aktuellen Films ein Mitspracherecht: „Unsere Zusammenarbeit hat sich mit den Jahren verändert. Bei ‚Karate Kid‘, den er mit produzierte, gab er mir noch klare Anweisungen. Bei ‚After Earth‘ dagegen ging es mehr darum, was wir beide wollten“, stellt Jaden klar und fügt hinzu: „Am Schluss des Films sagt mein Rollen-Ich zu seinem Vater: ‘Schau, was ich geschafft habe.‘ Und das habe ich nach der letzten Einstellung tatsächlich zu meinem Vater gesagt. Ich bin aus seinem Schatten herausgetreten.“

„Wenn mein Vater sagt, ich solle etwas tun, dann widerspreche ich nicht.“

Trotz seines schauspielerischen Erfolgs will sich „Smith Junior“ nicht mit seinem Vater messen. „Ich würde mir nie anmaßen zu sagen, dass ich eines Tages besser sein werde als er, zumindest nicht im Film“, sagt er und ergänzt: „Dann würde es wohl heißen: ‚Der hat absolut keine Ahnung.‘“ Noch am Anfang seiner Karriere hört Jaden Smith gerne auf den Rat seines Vaters: „Wenn er mir sagt, ich solle etwas tun, dann widerspreche ich nicht. Es passiert praktisch nie, dass ich anderer Meinung bin.“

Fotos: WENN.com