Freitag, 05. Juli 2013, 19:56 Uhr

John Travolta: "Höhen und Tiefen meiner Karriere waren nicht bedeutend für mich"

John Travolta lässt sich von Karriere-Tiefpunkten nicht herunterziehen.

Der Hollywood-Star – dessen Karriere vor der Kamera mittlerweile vier Jahrzehnte umfasst – sorgt sich nicht um sein berufliches Dasein, wenn es einmal nicht so gut läuft. Vielmehr schätzt er es, überhaupt noch in seinem Traumberuf arbeiten zu dürfen. “Sie müssen meine Herkunft verstehen. Ich stamme aus einer Arbeiter-Familie; wir hatten nicht viel, aber wir hatten die Künste”, berichtet Travolta im Interview mit der Zeitung ‘The Guardian’. “Sie sprechen mit einem Typen, der sein Geld damit verdient, das zu tun, was er liebt – schauspielern, singen und tanzen. Deshalb waren alle Höhen und Tiefen meiner Karriere nicht so bedeutend für mich.”

Während ihn berufliche Misserfolge nicht sehr berühren, treffen ihn private Verluste jedoch sehr stark. So machten John Travolta derartige Schicksalsschläge – wie der Tod seines Sohns Jett und das Ableben seines guten Freundes James Gandolfini vor kurzem – schwer zu schaffen. “Die einzigen Dinge, die wirklich stark auf mich einwirkten, waren meine Verluste und es gab viele in meinem Leben”, bedauert der 59-Jährige. “Die hatten eine Wirkung, aber Filme dagegen – ich liebe sie, aber sie sind nicht das Leben.”

Im Jahr 2009 mussten Travolta und seine Frau Kelly Preston den Tod ihres ältesten Sohns Jett verkraften, der im Alter von 16 Jahren einem Krampfanfall erlegen war. Travolta und Preston ziehen gemeinsam noch die 13-jährige Ella-Bleu und den zweijährigen Benjamin groß. (Bang)

Foto: WENN.com