Dienstag, 23. Juli 2013, 11:02 Uhr

Bedruckte Shirts – fast nichts geht mehr ohne sie

Bedruckte Shirts sind in diesem Sommer der absolute Hingucker. Sie zählen zu den aktuellen Trends.

Schaut man sich die Stars an, trägt kaum mehr jemand unifarbene Shirts. Die Mode ist mittlerweile eben alles andere als langweilig – das machen uns auch Heidi Klum, Taylor Swift oder Kesha vor. Betrachtet man die vielen Kleidungsstücke mit floralem Muster oder die bunten und teilweise sogar grellen Farben, ist es nicht verwunderlich, dass auch bedruckte Shirts in diesem Jahr zu einem Muss für Fashion-Liebhaber gehören.

Dabei ist ja das Besondere, dass solche bedruckten Shirts nicht nur in jedem Shop gekauft, sondern auch individuell gestaltet werden können. Ob mit dem eigenen Namen, einem coolen Spruch oder dem Namen des eigenen Vereins – die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Onlineshops, die dies anbieten, sind ebenso zahlreich vertreten. Da ist www.bandyshirt.com nur ein Beispiel. Doch wie werden solche Shirts überhaupt bedruckt?

Wir tragen diese Shirts zwar alle gerne, doch wie das Bedrucken vonstattengeht, weiß kaum jemand – wahrscheinlich auch nicht Stars wie Lady Gaga oder Jennifer Aniston, die diese Shirts auch gerne tragen. Heutzutage wird dabei überwiegend Flex- und Flockdruck eingesetzt. Beide Bedruckungsarten haben den Vorteil, dass damit eine homogene Farbgebung, eine gute Haltbarkeit und eine hohe Waschbeständigkeit gegeben sind.

Genauer gestalten sich die beiden Bedruckungsverfahren aber folgendermaßen: Der Flexdruck: Der Flexdruck hat sich in den letzten Jahren als besonders beständige Möglichkeit herausgestellt, T-Shirts zu bedrucken. Bei einigen Shirts – diese Erfahrung hat wohl schon jeder gemacht – blättert das Aufgedruckte nach einmaligem oder mehrmaligem Waschen ab.
Charakteristiken des Flexdrucks sind die, dass die Bedruckung glatt ist und wie Gummi erscheint. Eine beständige Beschriftung ist mit diesem Verfahren in jedem Fall möglich.

Das Bedrucken erfolgt dabei wie folgt:
• Die Schrift oder das Logo werden auf eine spezielle Folie gedruckt; dies ist eine Polyurethanfolie; diese weist eine matte, reflexionsfreie Oberfläche auf, die zusätzlich eine hohe Elastizität hat und sich weich anfühlt; demnach optimale Voraussetzungen, um als Bedruckung auf einem T-Shirt zu landen.
• Die Folie wird dann auf das Shirt durch hohen Druck und eine hohe Temperatur aufgepresst.
• Neben dieser Variante gibt es aber auch noch den bedruckbaren Flex; dabei wird Sublimationstinte verwendet, um die Folie zu bedrucken, die dann im Nachhinein auf das Kleidungsstück aufgetragen wird; diese Variante ist vor allem für Kleidung aus Baumwolle optimal geeignet.

Der Flockdruck: Charakteristiken des Flockdrucks sind die, dass dieser sich eher samtartig anfühlt. Diese Art der Bedruckung kennt wohl jeder, der einmal in einem Sportverein tätig war. Die Trikots der jeweiligen Spieler sind meist durch Flockdruck bedruckt. Die Vorgehensweise beim Flockdruck ist dabei eine Ähnliche wie beim Flexdruck:
• Der bedruckbare Flock wird ebenfalls mit Sublimationstinte bedruckt.
• Im Anschluss wird der Flock dann auf das Textil gepresst; ähnlich wie beim Flexdruck mithilfe von hohem Druck und hohen Temperaturen.
• Flock kann auf beinahe allen Textilien befestigt werden; ausgeschlossen dabei ist Kleidung, die mit Silikon beschichtet ist.

Häufig stehen neben diesen beiden noch weitere Bedruckungsmöglichkeiten zur Verfügung. Beim Digiflexdruck wird dann beispielsweise eine Flexfolie mithilfe von Eco-Solvent-Folie bedruckt. Der Sublimationsdruck bzw. auch als Transferdruck bezeichnet, zeichnet sich dadurch aus, dass der Farbstoff direkt in die Kleidung sozusagen eingedampft wird. Ein feines Raster ist dabei jedoch nur bedingt möglich. Auch der Siebdruck ist eine Möglichkeit. Dabei wird die Farbe ebenfalls mithilfe von Sieben auf das Kleidungsstück gedruckt. Weitere Möglichkeiten zur Verzierung sind Stickereien und Strass.

Ein Grund für die Beliebtheit solcher bedruckten Shirts ist wohl die Möglichkeit, damit ein klares Statement zu setzen. Das Logo einer Band macht ganz klar deutlich, dass man auf genau diese Musik steht. Damit machen auch Sänger wie Katy Perry oder Stars wie Paris Hilton deutlich, was der eigene Musikgeschmack ist. Sprüche wie ‚Let the Sun shine‘ oder ‚Rock’n’Roll‘ setzen ebenfalls ein deutliches Zeichen. Nichtssagende unifarbene T-Shirts gehören wohl der Vergangenheit an! (KTAD)