Mittwoch, 24. Juli 2013, 20:13 Uhr

Überflieger Avicii hat keinen Bock auf Rihanna und Konsorten

Böse Zungen behaupten ja: „Hits – also Erfolg – kann man kaufen“. Das scheinen einige Leute im Musik-Biz tatsächlich so zu sehen.

So bald ein Produzent erfolgreich war, kamen wirklich alle und haben den Jungs die Bude eingerannt. Beste Beispiele dafür waren beispielsweise Wyclef Jean (43) oder auch Timbaland (41). In den letzten Jahren dann vor allem David Guetta (45). Letzterer arbeitete gefühlt wohl mit jedem zusammen, der halbwegs erfolgreich war und es sich leisten konnte. Das Ergebnis: Ein Einheits-Soundbrei auf allen Kanälen.

Ein neuer Stern am Superproduzentenhimmel ist Avicii. Der erst 23-jährige DJ aus Schweden ist momentan mit seinem Track „Wake me up“ zusammen mit Aloe Blacc (34) supererfolgreich und sämtliche Stars dürften schon sabbernd vor Aviciis Haustür warten, um ihn anzubetteln ihren nächsten zu produzieren. Die Tür bleibt aber geschlossen!

Auf solche Zusammenarbeiten hat Tim Bergling – wie der Gute im echten Leben heißt – absolut keinen Bock. Das hat er im Gespräch mit dem “Daily Star” erzählt: “Ich tendiere nicht zu Rihanna oder Chris Brown. Nicht, dass mit ihnen irgendwas nicht stimmen würde, aber es macht eben mehr Spaß, wenn es keine Grenzen gibt. Ich versuche Leute zu bekommen, die ein wenig außerhalb des Spektrums liegen, die etwas Neues hinzufügen können. Ich habe deshalb mehr Zugang zu wirklich talentierten Leuten wie Nile Rodgers oder Aloe, vor allem für mein nächstes Album.” Welche talentierten Kollegen er um sich scharren konnte, checken wir ab dem 17. September, da kommt nämlich sein Album „True“ auf den Markt. (DA)