Montag, 29. Juli 2013, 8:46 Uhr

Harald Glööckler greift nach Kokain-Verleumdungen hart durch

Harald Glööckler wehrt sich nun äußerst entschieden gegen die offenbar substanzlosen Anzeige eines anonymen Denunzianten.

Die daraufhin eingeleiteten strafrechtlichen Ermittlungen nahm die ‘Bild’-Zeitung zum Anlass, Anfang Juli mit einer völlig überzogenen Titelstory aufzumachen.

Keiner der Anfang Juli verbreiteten Vorwürfe entsprachen der Wahrheit. Das Ermittlungsverfahren gegen Harald Glööckler wurde daher in der vergangenen Woche erwartungsgemäß eingestellt.

Harald Glööckler sagte dazu: „Es kann nicht sein, dass die größte Zeitung Deutschlands meint, Recht sprechen zu können und Personen öffentlich an den Pranger stellt und vorverurteilt, die gar nichts gemacht haben! Mit einem so schwerwiegenden Verdacht auf der Titelseite eine derartige Medienlawine ins Rollen zu bringen, ist nicht nur fahrlässig, sondern kann ganz gezielt und auf einen Schlag Existenzen vernichten. So etwas darf in einem Rechtsstaat wie dem unseren einfach nicht passieren. Der angebliche Kokain-Skandal ist in Wirklichkeit ein Medien-Skandal“.

Harald Glööckler hatte bereits auf der umgehend einberufenen Pressekonferenz am 1. Juli persönlich klarstellt: „Ich habe in meinem Leben weder Koks berührt, noch Kokain konsumiert, noch Kokain gekauft, noch Kokain verkauft!” –

Der 47-Jährige sagte heute dazu: „Das Unglaubliche: Meine Anwälte erhielten erstmals am 9. Juli Akteneinsicht zu dieser haltlosen Anschuldigung. Die Zeitung offensichtlich schon viel früher. Wie kann so etwas sein? Wer gibt solche Informationen und Behauptungen an die Redaktion weiter und was sind die Motive für ein derartiges Verhalten? Ich lasse mir auf jeden Fall so eine Ungerechtigkeit nicht gefallen und wehre mich dagegen bis aufs Äußerste und mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln!“

Das Landgericht Köln hatte bereits am 18. Juli die Berichterstattung der ‘Bild’-Zeitung für unzulässig erklärt. Gemäß einer einstweiligen Verfügung des Landgerichtes Köln darf ‘Bild’ bei Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 Euro die wesentlichen Aussagen ihrer Berichterstattung vom 1. Juli nicht mehr wiederholen.

Glööcklers Anwalt Christian-Oliver Moser erklärtz hierzu: „Die einstweilige Verfügung war nur der erste Schritt. Wir werden anschließend Schadenersatz und Geldentschädigung in einer auch für die Axel Springer AG historischen Höhe fordern und notfalls auch gerichtlich geltend machen. Der durch die unzulässige Verdachtsberichterstattung nachweislich entstandene Schaden beläuft sich bereits auf einen mindestens sechsstelligen Betrag. Hinzu kommt der immaterielle Schaden. Hier werden wir ganz bewusst einen Betrag geltend machen, der weit oberhalb dessen liegt, was bei derartigen Verfahren üblicherweise eingeklagt wird. Deshalb werden wir das Verfahren notfalls bis zur höchsten europäischen Instanz führen.”

Glööckler gehe es darum, “dass die bewusst in Kauf genommene wirtschaftliche und soziale Vernichtung von Existenzen zugunsten der verkauften Auflage endlich gestoppt wird. Das funktioniert aber nur, wenn die wirtschaftlichen Folgen eines derartigen Rufmordes auch für einen der größten Verlage Europas tatsächlich spürbar sind. Ich bin froh und dankbar, mit Herrn Glööckler einen Mandanten zu haben, der finanziell in der Lage und auch gewillt ist, ein derartiges Verfahren bis in die letzte Instanz zu führen.“

Wir drücken Harald Glööckler von dieser Stelle aus die Daumen und halten unsere Leser in dieser Angelegenheit auf dem Laufenden. Die ‘Bild’-Zeitung wird dies wohl kaum tun.

Fotos: WENN.com