Donnerstag, 01. August 2013, 10:49 Uhr

Matt Damon: "Meine Frau war von der Glatze nicht begeistert"

In dem Science-Fiction-Epos “Elysium” (Kinostart: 15. August) kann Matt Damon sein Leben nur dadurch retten, indem er sich von der fast zerstörten Erde auf die luxuriöse, aber schwer bewachte Raumstation “Elysium” flüchtet.

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Im realen Leben sieht die persönliche Rettungsinsel des Superstars offenbar anders aus.

“Das ist George Clooneys Villa am Comer See – purer Luxus”, schwärmt Damon im Gespräch mit der Programmzeitschrift ‘TV Movie’. Seine Lieblingsbeschäftigung vor Ort: “Essen und Trinken. Es geht nichts über die italienische Küche und den italienischen Wein.”

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Um die desolaten Zustände auf der Erde nachzustellen, wurde “Elysium” in den Slums von Mexiko gedreht – für den Hollywood-Star ein Schock. “2500 Menschen, die unter dem Existenzminimum leben, Kinder, die dort zur Welt kommen und sterben, ohne jemals einen anderen Ort gesehen zu haben. Solche Zustände wünsche ich niemandem”, sagt Damon. Angst vor einer Entführung habe er jedoch nicht gehabt. “Man warnte mich davor, aber ich hatte keine Bedenken”, erzählt der 42-Jährige. “Ich bin oft nach Mexiko gereist und habe als Junge sogar eine Sprachschule dort besucht.”

Dass sich der Schauspieler für seine Rolle den Kopf rasieren musste, fand in seinem privaten Umfeld unterschiedliche Resonanz. “Meine Frau war nicht begeistert, aber meine Kinder fanden es toll”, erzählt der Vater von vier Töchtern. “Meine jüngste Tochter liebte es, auf meiner Glatze Trommel zu spielen.” Mit den modischen Interessen seiner Töchter hat er allerdings nichts am Hut. “Meine Frau würde jetzt sagen, ich bin altmodisch”, so Matt Damon im TV Movie-Interview. “Ich schmeiße nichts aus meinem Kleiderschrank weg.”

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Fotos: SonyPictures