Donnerstag, 08. August 2013, 22:28 Uhr

Nach "Lone Ranger" will Disney mehr Kontrolle bei Bruckheimer-Filmen

Johnny Depps neuer Film ‘The Lone Ranger’ entpuppte sich in den USA als Film-Flop des Jahres – und Schuld haben natürlich die Kritiker.

Nicht nur mit einem Verlust von bis zu 190 Millionen muß gerechnet werden, Disney überlegt nun auch ernsthaft, wie es mit dem fünften Teil von ‚Fluch der Karibik’ weitergehen könnte.

Schließlich steht auch in der berühmten Piratenfilmreihe Johnny Depp vor der Kamera und Produzent Jerry Bruckheimer ist der, der das alles zu verantworten jat. Hauptdarsteller Depp kann aufatmen, seine Position als verwirrter Kapitän Jack Sparrow ist so gut wie sicher, doch Jerry Bruckheimer – einer der mächtigsten Hollywood-Produzenten – könnte um seinen Job zittern. Der Konzern will angeblich mehr Kontrolle über die Riesen-Produktionen.

Denn nach dem Mega-Flop von ‚The Lone Ranger’ will man dieses Risiko schließlich nicht noch einmal eingehen. Wie ‚The Wrap’ berichtete, sei ‚Disney’ am Kalkulieren, ob sich eine Umstrukturierung im eingespielten ‚Fluch der Karibik’ Team lohnen würde. Regisseur Rob Marshall (vom vierten Teil) musste bereits Platz machen für die Konkurrenz, für das norwegische Duo Joachim Rønning und Espen Sandberg.

Die Produktionskosen sollen um 50 Millionen Dollar auf 200 heruntergeschraubt werden und Disney wolle nun auch mehr Mitspracherecht beim endgültigen Schnitt des Films, dem ‘Final Cut’.

‘Lone Ranger’ läuft seit heute im Kino. (TT)

Foto: Disney