Freitag, 09. August 2013, 11:42 Uhr

Alles über das Fernsehduell des Jahres auf vier Sendern

Am Sonntag, 1. September 2013, drei Wochen vor der Bundestagswahl, stehen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr Herausforderer Peer Steinbrück (SPD) im einzigen “TV-Duell” gegenüber. 52 Prozent der deutschen wollen laut einer aktuellen Umfrage zusehen.

Alles über das Fernsehduell des Jahres auf vier Sendern

Der Höhepunkt des Fernsehwahlkampfs wird live ab 20.30 Uhr von Das Erste, ProSieben, RTL und dem ZDF übertragen. Den 90- minütigen verbalen Schlagabtausch moderieren Anne Will (Das Erste), Stefan Raab (ProSieben), Maybrit Illner (ZDF) und Peter Kloeppel (RTL). Gestern trafen sich die vier Moderatorinnen und Moderatoren zu einer ersten Besprechung in Köln (siehe Foto).

“Wir haben uns untereinander ausgetauscht über die Themen, die wir im TV-Duell besprechen möchten und haben aufgeteilt, wer welche Themen bearbeitet in den kommenden Wochen”, so RTL-Anchorman Peter Kloeppel. “Es sind alles Profis und ich glaube, wir haben eine schöne Mischung aus Kompetenz.”

TV-Duell-Merkel-Streinbrueck

Einen “bombigen Eindruck” hatte Maybrit Illner vom ersten Zusammentreffen der Moderatoren: “Es ist sehr professionell und wir sind auch sehr entscheidungsfroh”. Auch “Duell”-Neuling Stefan Raab war angetan von den Gesprächen: “Es war angenehm, so wie ich es auch aus der Unterhaltungsbranche kenne. Wir waren uns schnell einig in der Art und Weise, wie wir den Ablauf des Abends gestalten werden.” Ähnlich fiel das Fazit von Anne Will aus: “Gute Stimmung, gutes Konzept. Wir haben offensichtlich alle so ungefähr dieselbe Idee davon, was ein Duell leisten kann. Ich bin ganz angenehm überrascht und habe das Gefühl, es geht gut voran und wir wissen, was wir wollen.”

Regie wird – wie bei den “Duellen” zuvor – Volker Weicker im Studio B in Berlin-Adlershof führen. Im Pressezentrum in direkter Nachbarschaft zum Aufnahmestudio empfangen die vier ausstrahlenden Sender am 1. September ca. 800 Journalisten, Politiker, politische Beobachter sowie Berater aus dem In- und Ausland.

Fotos: WDR/Herby Sachs, WDR