Montag, 12. August 2013, 23:31 Uhr

Clarence + Napoleon: Neues Popduo mit einem fetten Albumdebüt

Am 6. September 2013 erscheint das Clarence + Napoleon Album „Breaking The Silence“.

Clarence + Napoleon: Neues Popduo mit einem fetten Albumdebüt

Das klassische Pop-Duo ist spätestens seit Sonny and Cher wohl nicht mehr aus der Popwelt wegzudenken – Eurythmics, Moloko, Goldfrapp: die Liste ließe sich endlos fortführen.

Clarence + Napoleon (das sind Anna und Arne) treffen sich 2008 in Hamburg und fortan beginnt die leidenschaftliche Beziehung mit der gemeinsamen Liebe zur Musik.

Anna wächst in einer Künstlerfamilie mit chilenischen, griechischen und tschechischen Wurzeln auf. Gesang und Musik gehören in ihrem Elternhaus zum alltäglichen Ritual. Kein Wunder, dass Anna schon früh den Weg der Musikerin einschlägt: sie singt, spielt Klavier und Saxophon, lebt zeitweise in Neuseeland und bei ihren Großeltern in London.

Für Arne bedeutet Musik grenzenlose Freiheit und universelle Energie. Seit seiner Kindheit spielt er Klavier, Bass und viele andere Instrumente, denkt sich Stücke aus – improvisiert stundenlang vor sich hin. Er studiert schließlich Musik, komponiert, produziert und tourt mit diversen Bands. In den vergangenen zwei Jahren haben C+N an ihrem Debütalbum gearbeitet.

Zum Schreiben ziehen sie sich immer wieder aufs Land zurück. Der Stille und Weite werden Ausflüge nach Berlin, London und ins Hamburger Nachtleben entgegengesetzt. Genau dieser Gegensatz, die Spannung aus den fragilen Tönen, die von elektronischer Musik durchsiebt werden und urbaner Kühle, macht ihre Musik aus. So entsteht ein synthesizerlastiges Popalbum, auf dem – mit viel Liebe zum Detail – Einflüsse aus Film- und Folkmusik eingewoben werden.

Beschwört “Breaking The Silence” düstere, epische Welten, so zieht es einen bei den Beats von “Do That Thing” oder “Angels” auf die Tanzfläche, nur um einem mit dem Danzig-Cover “Mother” kalte Schauer über den Rücken zu jagen. Auf unverwechselbar bezaubernde Art gelingt es C+N, scheinbar gegensätzliche Welten in Einklang zu bringen.

Ihr musikalischer Seelenverwandter im Studio ist Swen Meyer (Kettcar, Lena und Tim Bendzko) – längst einer der renommiertesten deutschen Musikproduzenten. Mit drei Songs und drei Videos wird eine besondere Geschichte umgesetzt. Unter der Regie von Stephane Leonard wurde die ungewöhnliche Trilogie verfilmt.

Ein Auto auf dunkler Landstraße, ein weißes Licht, Crash und Schwerelosigkeit, dann erklingt eine Stimme in der Dunkelheit: „Breaking the silence…hearing the sirens!“ Wir werden eingesogen und fortgetragen auf eine Reise ans Ende der Nacht. Vielleicht wartet dort die Hoffnung auf uns, die im tanzbaren, hymnischen “Angels” mit den erlösenden Zeilen “And all of the angels come down on me/ and bring back the dream of infinity / I wanna dance, I wanna dance, I wanna stay here” heraufbeschworen wird.

Clarence + Napoleon holen einen da ab, wo man sich verloren gegangen meint, in den Erinnerungen an finstere Märchen, an die Rätselhaftigkeit der Liebe und einer Zukunft, in der die Nächte niemals enden und es immer noch einen Tanz, einen Drink und eine Geschichte gibt. Irgendwo auf einer leeren Straße zwischen Club und Zuhause. Nur zu gerne will man bleiben, verweilen in der verwunschenen Traumwelt von Clarence + Napoleon.

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Fotos: Beva Sewell