Freitag, 16. August 2013, 9:48 Uhr

Robert Pattinson: "Es gibt jede Menge Typen, die dir aufs Maul hauen wollen"

Robert Pattinson wurde mit seiner Rolle als ‘Twilight’-Vampir Edward Cullen zum Superstar und Teenie-Schwarm.

Wie er es geschafft hat trotz des Hypes um seine Person die Ruhe zu bewahren, beschreibt der 27-Jährige jetzt im Gespräch mit dem Männer-Stil-Magazin GQ Gentlemen’s Quarterly: „Ich habe einfach immer gearbeitet. Gefühlt 24 Stunden am Tag. Ich hatte keine Zeit zum Ausflippen. Arbeit bewahrt dich am besten vor dem Durchdrehen. So konnte ich die Massen vor den Hotels ignorieren. In Bars war die Sache anders. Da gibt es jede Menge Typen, die dir aufs Maul hauen wollen. Ohne Grund.“

Die ‘Twilight’-Saga verhalf Robert Pattinson zwar zu internationaler Berühmtheit, als Schauspieler ernst genommen fühle er sich allerdings erst, seit er 2012 die Hauptrolle in dem in Cannes uraufgeführten Filmdrama ‘Cosmopolis’ von Regisseur David Cronenberg übernahm: „Seit dem Film habe ich ein neues Leben, denn die Leute reden mit dir ab 27 wie mit einem Erwachsenen. Zu Vampirzeiten dachten sie, ich bin bloß berühmt. Und berühmte Leute kann keiner leiden“, glaubt Pattinson und fügt hinzu: „David hat mir geholfen, ein Schauspieler zu werden.“ Trotzdem sieht er seinen Beruf eher als Zwischenstation: „Ich will auch nicht ewig Schauspieler bleiben. Ich warte auf die nächste Überraschung.“ Bis zum Jobwechsel hat er sich allerdings ein Ziel gesetzt: „Jeder Film, den ich mache, sollte in Cannes laufen.“

Die Familie spielt nicht nur in Pattinsons Privatleben eine bedeutende Rolle. Er bezieht seine Eltern und Geschwister auch in seine Karriereplanung ein: „Ich lasse sie sogar über Skripts entscheiden“, erklärt der Schauspieler ganz selbstverständlich. „Ich bringe ihnen ja auch viel Stress. Sie haben es sich nicht ausgesucht, die Familie vom ‚Twilight‘-Pattinson zu sein. Und leider bekommen sie auch oft Besuch von Paparazzi.“ (KT)