Sonntag, 18. August 2013, 17:57 Uhr

Prinz Harry tritt in Angola in die Fußstapfen seiner Mutter

Prinz Harry informierte sich in Angola über Probleme bei der Minenbeseitigung.

Der 28-Jährige unternahm die Privatreise als Schirmherr der Organisation Halo Trust, teilte ein Sprecher am Sonntag mit.

Schon Harrys Mutter, Prinzessin Diana, war im Einsatz gegen die heimtückischen Minen aktiv. Nach Angaben von Halo Trust-Geschäftsführer Guy Willoughby zeigte sich Harry “irritiert” darüber, dass sich Länder, die Landminen liefern, finanziell nicht an den Kosten ihrer Beseitigung beteiligen. “Für ihn ist das ein wichtiges Thema. Als Soldat sieht (Prinz) Harry viele junge Leute seiner Generation, die Gliedmaßen verloren haben. Das bestärkt ihn in seiner Arbeit.”

Während seines Besuches hat Prinz Harry erfahren, wie man die Minen finden und zerstören kann.

Der Rotschopf besuchte ferner das Städtchens Cuito Cuanavale mit ca. 43.000 Einwohnern. Der Ort soll die am meisten verminten Stadt Afrikas sein und befindet sich im Süden von Angola in einer extrem abgelegenen Region. Die Stadt war einer der am meisten verteidigten während des Bürgerkriegs in Angola, der mit Unterbrechungen von 1975 bis 2002 dauerte.

Harrys Mutter, die 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben kam, statte der angolanischen Hauptstadt Luanda im Januar desselben Jahres einen Besuch ab und zeigte sich bei einem Gang durch die Minenfelder. (dpa/KT)

Foto: Halo Trust / Handout