Dienstag, 20. August 2013, 15:34 Uhr

Wegen Chris Brown muß ein ganzes Festival abgesagt werden

Chris Brown hat vier Konzerte in Kanada aus persönlichen und gesundheitlichen Problemen abgesagt.

Dadurch fällt jedoch gleich ein ganzes Musikfestival ins Wasser.

Der Sänger und Rapper, der erst letzte Woche zu mehr als 1.000 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt wurde, sagte seinen Auftritt bei dem vier Stationen umfassenden ‘Energy Rush’-Festival in Kanada ab und ließ damit die Veranstalter resignieren.

Veranstalter Stephen Tobin sagte in einer Mitteilung: “Nach mehreren Gesprächen und Beratungen mit dem diesjährigen Hauptact Chris Brown, und in Anbetracht persönlicher und gesundheitlicher Probleme des Künstlers ist die Entscheidung getroffen worden, alle vier geplanten Auftritte abzusagen.” Aufgrund dieser Entscheidung wurde das Festival nun auf das nächste Jahr verschoben. “Ohne den Headliner kann es nicht stattfinden. Wir werden sofort mit der Planung für das nächste Jahr beginnen. Dafür werden die Events der „Energie / Summer Rush“ Reihe werden im Jahr 2014 noch größer und besser als je zuvor stattfinden“, fügte der Veranstalter hinzu.

Startschuss wäre bereits am 29. August in Winnipeg gewesen – mit weiteren Shows in Toronto, Halifax und Saint John.

Eine Sprecherin des Rappers sagte tröstend: “Chris schätzt die Unterstützung seiner vielen Fans nördlich der Grenze sehr. Er wird diese Zeit nutzen, sich auf sich selbst und auf die Veröffentlichung seines kommenden Albums zu konzentrieren. Chris freut sich sehr bald in Kanada aufzutreten sehr bald“.

Der 24-Jährige Rapper und Ex-Freund von Superstar Rihanna musste kürzlich angeblich  ins Krankenhaus eingeliefert werden, weil er bei seinen Aufnahmen im ‘Record Plant’-Tonstudio in Hollywood einen Krampf-Anfall erlitt. Seine Sprecher erklärten, dass dieser Anfall enormer Erschöpfung und “extremem emotionalem Stress” geschuldet war, dem sich Brown aufgrund der Gerichtsverhandlung wegen angeblicher Fahrerflucht im Mai, die aber Anfang der Woche fallen gelassen wurde, ausgesetzt sah. (JM/Bang)

Foto: WENN.com