Freitag, 23. August 2013, 12:19 Uhr

"Reality Queens": Gabby über anstrengende Wüsten-Camperinnen

Gestern Abend starteten die ‚Reality Queens‘ auf ProSieben, die Gegenantwort auf die gefloppten ‚Wild Girls‘ auf RTL.

Diesmal werden 12 luxusverwöhnte junge Damen in der Wildnis ausgesetzt (darunter Big-Brother-Sabrina und Auszieh-Model Micaela Schäfer) und müssen sich in harten Challenges beweisen. Gabriella De Almeide Rinne, besser bekannt als Gabby von Queensberry, hatte “schon immer einmal Bock auf solch eine Herausforderung”. Und sie ist der Meinung, die ‚Reality Queens‘ hatten es viel schwerer als die ‚Wild Girls‘, wie sie klatsch-tratsch.de jetzt berichtete.

Dazu sagte sie: „Wir waren wirklich in der Wildnis und sind von Ort zu Ort gereist, wir sind bei den ‚Reality Queens‘ viel mehr rum gekommen. Unsere Spiele und Aufgaben waren auch viel extremer und anstrengender und ein Stück weit auch anspruchsvoller. Ich fand es sehr aufregend und im nachhinein bereue ich nichts.“

Gabby selbst gehört eher zu der chaotischen Sorte Mensch, doch sie stellt klar: „So verwirrt wie man mich sonst kennt, war ich gar nicht. Man lernt auch eine andere Gabby kennen, die kämpfen kann und Mut zeigt. Trotzdem wird die alte Gabby immer bleiben, denn ein wenig zerstreut war ich schon immer.“

Lieber zerstreut als eine Zicke, denn die die gutherzige Berlinerin geht am liebsten jedem Streit aus dem Weg, wie sie erzählt: „Es gab sehr viel Zickenkrieg unter den Mädels, aber ich halte mich aus so etwas immer gerne heraus. Ich finde, Streiten macht keinen Spaß und ist irgendwie unweiblich und niveaulos. Unter den Mädels ist Janina Youssefian schon sehr anstrengend gewesen und ist auch andauernd mit Nancy Senga angeeckt.“

Die größte Herausforderung für die 24-jährige war schlicht und einfach das Campen: „Das habe ich zuvor noch nie gemacht und hatte ehrlich gesagt auch ein wenig Angst davor. Wir hatten da auch nur ein Plumpsklos, das war echt Hart für mich. Ich hatte oft Angst, nachts auf Toilette zu gehen und in der Dusche waren auch andauernd irgendwelche Viecher. Ich hatte nie das Gefühl richtig sauber zu sein. Vom dem Klo habe ich jetzt noch Alpträume.“

Das Klima unter den 12 Kandidatinnen war nicht immer prickelnd, doch Gabby hat sich ausgerechnet mit den zwei Mädchen angefreundet, von denen sie es am allerwenigsten erwartet hat: „Es haben sich tatsächlich zwei feste Freundschaften entwickelt und das ausgerechnet mit Tessa und Nancy. Die Beiden sind zwei ganze tolle Menschen und ich bin so froh, das ich sie durch solch eine verrückte Geschichte kennen lernen durfte.“

Trotzdem gibt es eine Teilnehmerin der ProSieben-Wüstenshow, der Gabby in Zukunft aus dem Weg gehen wird, wie sie verriet: „Bei Janina bin ich echt hin und her gerissen. Wir haben und gut verstanden, aber dann hat sie immer wieder andere Gesichter gezeigt. Sie hat teilweise echt krasse Sachen abgezogen.“

Die letzten Monate hat sich die Sängerin voll und ganz auf das Wildnisabenteuer konzentriert, jetzt geht es zurück ins Studio: „Ich arbeite stetig am Album, ich bin schon einen erheblichen Teil weiter und schreibe fleißig Songs. So lange bin ich ja noch keine Songwriterin. Der Sound geht in die Richtung Latin-Pop mit Dancehall Elementen.“ (TT)

Fotos: ProSieben/Guido Ohlenbostel