Montag, 26. August 2013, 21:02 Uhr

Immobilienmogul Donald Trump wird von New York verklagt

Der amerikanische Immobilienmogul Donald Trump wird von der Stadt New York auf mehrere Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Der Grund: Der Unternehmer habe die Studenten seiner eigenen Universität betrogen.

2013 Miss USA Pageant

Wie die ‘Huffington Post’ berichtet, hat die New Yorker Generalstaatsawaltschaft Anklage gegen den Geschäftsmann erhoben und fordert ganze 40 Milllionen an Schadensersatz. Eric Scheidermann wirft Trump vor, die Hochschule habe ihre Studenten mit dem Versprechen gelockt, reich zu werden. So habe man sie zu überteurerten und teilweise sinnlosen Seminaren gezwungen und versprochene Praktika seien nie zustande gekommen. “Die Trump University verließ sich, in Kenntnis von Donald Trump und unter seiner Teilnahme, auf dessen Bekanntheit und Promi-Status und nötigte damit Studenten, die an die Marke Trump glaubten”, so Scheidermann.

Trump selbst, der sich bereits im Wahlkampf der Republikaner verdient gemacht hat, tut die Klage des Demokraten als ‘politisch motiviert’ ab, bezeichnet sie als ‘Verschwendung von Steuergeldern’ und will von einem Betrug an den Studenten nichts wissen. Nach Aussagen des Anwalts des Immobilienmagnats, Michael D. Cohen, hatten knapp 11.000 Studenten der Trump-University bei eine Befragung angegeben, dass sie mit der Ausbildung an der Hochschule zufrieden seien, 98 Prozent der Studierenden hätten das Programm sogar als ‘exzellent’ beschrieben. Cohen wirft Scheidermann vor, er wolle mi den Ermittlungen gegen Trump Kampagnenspenden von ihm erpressen.

In der Anklage heißt es, viele der Nachwuchsunternehmer hätten jedoch noch kein einziges Immobiliengeschäft an Land ziehen können, müssten nun aber Schulden von mehreren tausend Dollar für die Seminare der Hochschule abbezahlen. Zwischen 1.495 und 35.000 Dollar sollen die Studenten der Universität gezahlt haben.

Die Universitätsleitung und Donald Trump hätten sich so des anhaltenden Betrugs sowie illegalem und betrügerischem Verhaltens schuldig gemacht, so Scheidermann. Außerdem habe man damit gegen das nationale Schutzgesetz für Konsumenten verstoßen.

Wer nun in dieser Sache Recht bekommt, soll demnächst dann vor dem Supreme Court in Manhatten geklärt werden. Die geforderten 40 Millionen, sollen dann vor allem an die Studenten ausgezahlt werden. (AH)

Foto: WENN.com