Dienstag, 01. Oktober 2013, 14:49 Uhr

Charts der Woche: Andrea Berg verdrängt die Ärzte vom Album-Thron

Das ging aber schnell: Nur eine Woche durften Die Ärzte auf dem Thron der offiziellen deutschen Album-Charts, ermittelt von media control® GfK, Platz nehmen. Jetzt geht das Zepter wieder zurück an Schlagerkönigin Andrea Berg.

Die Schlagersängerin und mehrfache Chartrekordhalterin schiebt ihr „Atlantis“ eine Position nach oben und verdrängt Farin Urlaub, Bela B. und Rod González („Live – Die Nacht der Dämonen“) auf Rang fünf.

Zwischen den beiden Acts tummelt sich ein Neueinsteiger-Trio, das von Kings of Leon angeführt wird. Die US-Rockband besteht aus drei Brüdern und ihrem Cousin, knüpft nach dem großen Erfolg ihres Welthits „Sex On Fire“ wieder an ihre Wurzeln an und lässt den „Mechanical Bull“ an zweiter Stelle aus dem Stall. Freunde von gepflegtem Südstaatenrock greifen hier ohne Bedenken zu.

Sting erwischt „The Last Ship“ und segelt bis an die dritte Position. Seine neue Scheibe erinnert an das Schicksal zahlreicher Werftarbeiter in seiner Heimatstadt, die in den 1980er-Jahren ihren Job verloren. Das gleichnamige Musical wird im Herbst am Broadway uraufgeführt.

Auch „Dream Theater“ liefern großes Theater und setzen ihren Charttraum auf Platz vier in die Realität um. Anfang nächsten Jahres sind die Progressive-Jungs wieder in Deutschland zu Gast.

Helene Fischer landet völlig „Fehlerfrei“ an 20. Stelle der Single-Charts. Die 29-jährige Schlagerinterpretin kann sich über den besten Neueinstieg der Woche freuen – und darüber, dass ihr heutiges Exklusiv-Konzert aus München in über 25 Kinos landesweit übertragen wird.

Die „Bundesvision Song Contest“-Achten Max Herre und Sophie Hunger steigen bei media control® GfK auf Platz 53 ein. „Fremde“ sind sie in den Charts aber nicht mehr, denn in den letzten Jahren platzierten sich beide Künstler mehrfach in der Top 100.

Die Spitze liest sich wie folgt: Jason Derulo feat. 2 Chainz („Talk Dirty“) verweilen ganz oben, Olly Murs („Dear Darlin‘“) klettert von vier auf zwei, Avicii („Wake Me Up“) rutscht vom Silber- auf den Bronzerang. (MC)

Fotos: SonyMusic, Nela König