Dienstag, 01. Oktober 2013, 13:22 Uhr

Die "Drecksau" hat am Freitag Deutschlandpremiere

Fulminanter Start von Irvine Welsh’s Weltbestseller-Verfilmung ‘Filth – Drecksau’ mit James McAvoy, Jamie Bell, Imogen Poots und Jim Broadbent.

Der Film führt die schottischen Kinocharts mit einem Box Office-Ergebnis von 400.000 Dollar auf 38 Leinwänden und beeindruckenden 10.541 Dollar pro Kopie an.

Dieses Resultat übertrifft sogar Danny Boyles ‘Trainspotting’ (153.000) Dollar.

Produzent Ken Marshall von Steel Mill Pictures dazu: “Wir sind sehr erfreut über dieses unglaublich gute Resultat aus Schottland und die fantastische Promotion von Lionsgate. Wir sind sicher, dass sich dieser Erfolg auch im restlichen Europa fortsetzen wird.”

‘Filth – Drecksau’ feiert an diesem Donnerstag, 3. Oktober Premiere in der Schweiz in Anwesenheit von James McAvoy beim Zürich Filmfestival. Diesen Freitag, 4. Oktober, findet die Deutschland- Premiere im Rahmen des Hamburger Filmfests statt – ebenso in Anwesenheit des Hauptdarstellers sowie des Regisseurs Jon S. Baird, statt.

Und darum geht’s: Detective Sergeant Bruce Robertson (James McAvoy) hasst seinen Job bei der Polizei von Edinburgh. Doch er will unbedingt befördert werden. Denn nur dann wird seine Frau zu ihm zurückkehren – meint er. Auf dem Weg zum begehrten Posten des Detective Inspectors gibt es leider ein paar Hindernisse: Bruce ist kokainsüchtig, ein geistiges und körperliches Wrack und überhaupt kein netter Mensch, sondern eine Drecksau.

Aus seiner eigenen Perspektive kommt allerdings nur er für diese Beförderung in Frage.

Bruce tut alles dafür, die Konkurrenten gegeneinander aufzuhetzen. Schon bald verheddert sich Bruce in einem Netz aus Intrigen, Drogen, Sex und Wahnsinn. Die Vergangenheit holt ihn ein und sein krankes Hirn konfrontiert ihn unverhofft mit einem bislang unbekannten Gegner – seinem eigenen Gewissen. Vielleicht ist Bruce ja doch nicht dieser unbezwingbare Berg von Männlichkeit, für den er sich hält. Jetzt muss sich Bruce entscheiden, ob er sein verkorkstes Leben weiterführen will oder ob er versuchen soll, den Absturz doch noch aufzuhalten. So beginnt eine mitreißende, dramatische und zugleich saukomische Reise an die Grenzen des Verstandes.

Fotos: Ascot Elite