Dienstag, 01. Oktober 2013, 15:28 Uhr

Jay Z: Vom Drogendealer zum erfolgreichen Geschäftsmann

Für Hip-Hop-Mogul Jay Z war der Einstieg ins Musikgeschäft leichter, nachdem er die brutale Seite des Lebens kennenlernen durfte.

Bevor der 43-jährige Superstar nämlich sein Plattenlabel ‘Roc Nation’ gründete, dealte er auf den Straßen Brooklyns mit Drogen.

Der berühmte vRapper hatte keine Schwierigkeiten damit, ein Plattenlabel zu führen. Durch den Verkauf von Drogen gewann er viele Erfahrungen und Fähigkeiten, die ihm später von Nutzen sein würden, wie der Musker jetzt einräumte.

Gegenüber dem Magazin ‘Vanity Fair’ Magazin, erzählt er: “Ich kenne mich mit Finanzen aus. Immerhin war ich ein Drogendealer. In dem Geschäft muss man seine Ein- und Ausnahmen immer im Auge behalten.”

Dennoch bedauert der Hip-Hop Mogul, dass er nicht schon viel früher mit der Drogenszene abgerechnet hatte. “Ich habe es erst später bereut, als ich realisierte, wie sich mein Handeln auf die Gesellschaft auswirken kann. Damals war es mir egal, aber jetzt nicht mehr. Ich dachte ans Überleben, an Verbesserungsmöglichkeiten und daran, mir materielle Sachen leisten zu können.”

Zum Glück wandte er dennoch dem Drogengeschäft den Rücken zu, obwohl dies auch nicht einfach für ihn war. “Du brauchst eine Strategie für den Ausstieg, denn das Zeitfenster ist ziemlich klein. Entweder landest du im Knast oder du stirbst.”

Früher wollte er ein Friseursalon öffnen, um noch über dem Standard leben zu können. “Damals, war die Eröffnung eines Friseurladens oder einer Autowaschanlage der einzig schnelle und leichte Weg, um erfolgreich zu sein.” fügt er hinzu.

In der heutigen Zeit zählt Jay-Z zu den mächtigsten Männern im Musikgeschaft und ist außerdem für Beyonce glücklicher Ehemann und auch Familienvater.

Laut dem amerikanischem Wirtschaftsmagazin ‘Forbes’, sind Jay-Z und Beyoncé das bestverdienende Paar im Showgeschäft. Zusammen haben sie ein Jahreseinkommen von 95 Millionen Us-Dollar. Jay-Z verdiente allein letztes Jahr 42 Millionen US-Dollar. Von so viel Geld hätte er vor paar Jahren nur träumen können. (CB)

Foto: Vanity Fair