Mittwoch, 02. Oktober 2013, 11:09 Uhr

Shooting-Star Jannik Schümann als Oberfiesling in "Spieltrieb"

Am gestrigen Abend feierte der neue Film ‘Spieltrieb’ seine begeistert aufgenommene Deutschlandpremiere in München.

Zur lang erwarteten Verfilmung des Bestsellers von Juli Zeh begrüßten Regisseur Gregor Schnitzler und Produzent und Concorde-Geschäftsführer Markus Zimmer die großartige Schauspielerriege auf dem Roten Teppich im City Kino in München: Hauptdarstellerin Michelle Barthel strahlte mit dem großartigen Hauptdarsteller Jannik Schümann, Ulrike Folkerts und Maximilian Brückner auf dem Roten Teppich und präsentierten den Film zum ersten Mal dem deutschen Publikum. Im Anschluss feierten die Schauspieler, die Crew und die Premierengäste die gelungene Filmadaption in der Tanzschule am Deutschen Theater.

Gregor Schnitzler (“Soloalbum”, “Die Wolke”, “Resturlaub”) hat bei dieser atemberaubenden Geschichte um eine obsessive Liebe, die in einem abgründigen Spiel um Leidenschaft, Erpressung und Macht mündet, Regie geführt. Die Hauptrollen sind mit den beiden Newcomern Michelle Barthel (Grimme-Preisträgerin für “Keine Angst”) und Jannik Schümann (“Barbara”) sowie mit Maximilian Brückner (“Resturlaub”, “Rubbeldiekatz”), Sophie von Kessel (“Herr Bello”), Richy Müller (“Poll”, “Die Wolke”) und Ulrike Folkerts (“Tatort”) hervorragend besetzt.

Und darum geht’s: Die hochintelligente Ada (Michelle Barthel) und der in aller Welt aufgewachsene Alev (Jannik Schümann) lernen sich am Gymnasium kennen. Die 15-Jährige ist fasziniert von dem dämonischen 18-Jährigen und fühlt sich von ihm auch körperlich angezogen. Die beiden Einzelgänger kommen sich näher und bald präsentiert Alev seine Theorie vom Spieltrieb: Alles, was Menschen tun, sieht er als Spielhandlungen an. Sein Ziel ist es, Menschen zu manipulieren und wie Spielfiguren zu steuern. Ihr erstes Opfer wird der Deutsch- und Sportlehrer Smutek (Maximilian Brückner). Alev stiftet Ada an, Smutek zu verführen. Er filmt sie beim Sex in der Turnhalle und zwingt den unglücklich verheirateten Lehrer, immer wieder mit seiner Schülerin zu schlafen. Schnell gerät das perfide Spiel außer Kontrolle.

Deutscher Kinostart ist am 10. Oktober!

Jannik Schürmann verriet über seine Rolle als intriganter Fieslim: “Alev betrachtet das Leben als Spiel und alle Menschen als Spielfiguren. Er will sie manipulieren und ihr Schicksal bestimmen. Weil Alev impotent ist, kann er keinen Sex haben und muss auch nicht die ganze Zeit an Sex denken. Das hebt ihn von anderen Menschen ab. Bei seinen Machtspielen nutzt er die Sexlust der Gesellschaft aus, um die Menschen zu steuern.”

Fotos: Concorde