Donnerstag, 03. Oktober 2013, 14:22 Uhr

Michael Douglas: "Früher gab es in Hollywood bloß zwei Klatschkolumnisten"

Michael Douglas tun seine jungen Kollegen wegen der vielen Paparazzi leid.

Der Schauspieler – ab heute in ‘Liberace’ zu sehen –  liebt seinen Beruf zwar, weiß allerdings auch, dass dieser viele Schattenseiten mit sich bringt – beispielsweise das ständige Interesse der Öffentlichkeit an seinem Privatleben.

“Früher gab es in Hollywood bloß zwei Klatschkolumnisten, doch mittlerweile ist das Geschäft für Paparazzi durch unzählige Absatzkanäle sehr lukrativ geworden: Da lauerst du bequem mit deinem Teleobjektiv im Auto, und wenn du dein Bild geschossen hast, lädst du es einfach in deinen Computer und bietest es sämtlichen Agenturen an. Meine jungen Kollegen tun mir wirklich leid, denn sie dürfen sich keine Dummheiten mehr erlauben”, bedauert der 69-Jährige im Interview mit dem ‘Tagesspiegel’.

Die Schauspielerei fiel Michael Douglas zu Beginn derweil überhaupt nicht leicht, schließlich litt er “unter entsetzlichem Lampenfieber”. So habe er sich zu Uni-Zeiten vor Aufführungen regelmäßig übergeben, vor der Kamera hatte er sogar richtige Angst, weil ihm jemand erzählt habe, dass die Kamera Lügen sofort entlarve. “Ich fürchtete mich vor der Kamera wie ein Patient vor einem Röntgengerät. Das war bescheuert – schließlich geht es ja bei der Schauspielerei gerade darum, überzeugend zu lügen. Die ersten Jahre meiner Karriere waren kein Spaß. Da sind einige peinliche Dinge passiert”, erinnert er sich. (Bang)

Foto: WENN.com