Sonntag, 06. Oktober 2013, 19:29 Uhr

Sinead O'Connor will Krach mit Miley Cyrus beenden

Sinead O’Connor fordert, dass Miley Cyrus sich öffentlich entschuldigt.

Die beiden Sängerinnen stecken seit Donnerstag in einem erbitterten öffentlichen Streit, der die ‘Nothing Compares 2 U’-Musikerin zum mittlerweile dritten öffentlichen Brief an ihre junge Kollegin veranlasste.

Nachdem O’Connor in ihrem ersten Brief ihre Sorge um die 20-jährige Cyrus ausdrückte, reagierte diese genervt und verglich sie auf Twitter mit Schauspielerin Amanda Bynes, die im Sommer in einer Psychiatrie behandelt wurde. Daraufhin schrieb O’Connor erneut und drohte damit, Cyrus zu verklagen, sollte diese nicht ihre Tweets löschen. Diese reagierte allerdings gelassen und ließ lediglich wissen, keine Zeit zu haben, um Briefe zu schreiben. Allerdings sei sie für ein klärendes Gespräch zu haben.

“Ich habe absolut kein Interesse, dich zu treffen”, schreibt O’Connor nun in einem dritten Brief. “Du hattest gestern genug Zeit, um Amanda Bynes zu beleidigen. Eine absolut unschuldig Beteiligte. Und mich. Dabei habe ich auch überhaupt nichts getan, was deine Beleidigung rechtfertigt. Genau wie alle anderen, die an psychischen Problemen leiden.”

Weiter fordert sie Cyrus dazu auf, sich fünf Minuten Zeit zu nehmen, um sich “öffentlich zu entschuldigen” und ihre “beleidigenden Tweets zu entfernen”. Erneut droht sie auch mit rechtlichen Schritten. “Wenn du dich nicht entschuldigen kannst, werde ich keine andere Wahl haben, als gerichtlich gegen dich vorzugehen, weil es extrem ist, Arbeit zu bekommen, wenn die Leute einen für psychisch krank halten. Solltest du in der Psychiatrie oder Entzugsklinik landen, werde ich dich gerne besuchen… ich würde mich nie dazu herabsetzen, mich über dich lustig zu machen. Sei eine richtige Frau und entschuldige dich öffentlich.”

In einem weiteren offenen Brief hatte O’Connor aber auch das hier erklärt: “Du hast genug Talent, so dass du dich nicht vom Musikgeschäft zu einer Prostituierten machen lassen musst. Du solltest dich auch nicht zum Idioten machen lassen.”

In der britischen ‘Late-Show’ mit Ryan Tubridy hatte die Irin nun gesagt, dass sie den Zwist nicht weiterführen wolle: “Was mich betrifft, ist die Sache vorbei, das ist eine Sache, über die ich nicht wirklich sprechen möchte.” (Bang/KT)