Montag, 07. Oktober 2013, 20:31 Uhr

Miley Cyrus selbstbewußt und rotzfrech bei "Saturday Night Live"

Miley Cyrus ist auf dem vorläufigen Höhepunkt ihres Ruhmes.

Am Samstagabend war sie Gast-Moderator der kultigen „Saturday Night Live“ Show im US-Fernsehen.

Selbstironisch plauderte die junge Dame über Hannah Montana, den neusten Arschwackler-Trend „Twerking“, den MTV-VMA-Auftritt und betörte das Publikum mit ein paar Gesangseinlagen.

„Wir machen heute Abend nichts Hannah-Montana-mäßiges, aber ich kann euch auf den neusten Stand der Dinge bringen: Sie wurde ermordet“, so die 20 -Jährige nachdem sie auch mit ihren zahlreichen öffentlichen Twerking-Einlagen jeglicher Art abschloss. „Es wird heute Abend kein Twerking geben“, scherzte sie. “ Früher dachte ich es wäre cool, aber jetzt, wo alle weißen Menschen es auch tun, kommt es mir lahm vor“.

Sie wolle sich für ihren Auftritt bei den VMAs nicht entschuldigen, fügte Cyrus selbstbewußt hinzu. „Ich habe viele Briefe von wütenden Müttern und angeturnten Vätern bekommen“, erklärt Cyrus gewohnt frech über die Folgen ihrer skandalösen Performance. Sie twerkte brei den MTV Video Music Awards bekanntlich für Robin Thicke, als sie zusammen seinen Hit ‚Blurred Lines‘ sangen – ein Song, der auch schon einiges an Kritik wegstecken musste.

Miley Cyrus bewundert übrigens Sinead O´Connor immer noch.

Die Sängerin (‚Nothing Compares 2 U‘) verurteilte die 20-Jährige in mehreren offenen Briefen scharf, was einen Online-Krieg zwischen den beiden Sängerinnen verursachte. Cyrus allerdings besteht darauf, dass sie nichts Negatives über ihr Idol zu sagen hat und die ganze Sache sie eher verwirrt.

In der ‚Today Show‘ (siehe Foto) erklärt sie: „Ich finde, dass sie eine unglaublich gute Künstlerin ist. Sie kann wundervolle Lieder schreiben und sie hat mich wirklich zu meinem ‚Wrecking Ball‘-Video inspiriert. Damit hat ja alles angefangen. Ich verstehe einfach nicht, wie jemand einen Streit mit einer Person anfangen kann, die sagt: ‚Hey, ich respektiere dich total. Und ich liebe deine Arbeit.‘ Und dann sagst du einfach: ‚Weißt du was? Du bist furchtbar und ich mag dich nicht.‘ Das war alles ziemlich verrückt, aber wie ich schon sagte: ich bin ein totaler Fan von Sinead O´Connor, deshalb ist es eigentlich egal.“

Außerdem meint Cyrus dass sie „jeden Tag diese offenen Briefe“ erhalte und dass es „nichts Neues“ für sie sei. Die Sängerin hatte mit ihrem freizügigen Bikini-Auftritt bei den MTV Video Music Awards einen Aufschrei der Empörung ausgelöst. Cyrus behauptet allerdings, dass es nicht ihre Absicht ist, Skandale zu verursachen. Gleichzeitig weigert sie sich, ihr neues Image weniger intensiv auszuleben, da ihre Fans sie verstehen würden.

„Ich nehme mir niemals vor, irgendjemanden anzugreifen, aber manchmal passiert es einfach. Ich denke das Problem ist das Menschen nicht offen gegenüber Dingen sind, die sie nicht verstehen.“ (JM, Bang)

Foto: WENN.com