Mittwoch, 09. Oktober 2013, 16:20 Uhr

Uwe Ochsenknecht packt aus: Für Schlagzeilen habe ich oft gelogen

Uwe Ochsenknecht sagt endlich mal, was in der Boulevardbranche auch heute durchaus noch üblich ist. Denn für eine nette Schlagzeile kann ein Promi auch gerne mal Märchen erzählen.

Um einst in die Schlagzeilen zu kommen, hat der Schauspieler und Sänger Uwe Ochsenknecht am Anfang seiner Karriere oft gelogen.

“Da habe ich Geschichten erfunden, ich wäre mit zwölf Jahren von zu Hause ausgerissen, hätte in Spanien bei Zigeunern gelebt, hätte das Leben kennengelernt – alles Quatsch, alles erfunden”, gestand der 57-Jährige (auf dem Foto mit Freundin Kiki) heute auf der Frankfurter Buchmesse.

Erst mit Mitte zwanzig habe er damit aufgehört. “Das Klassenziel war irgendwann erreicht. Aber eher durch meine Arbeit und nicht durch so blödes Verhalten in der Öffentlichkeit.” Positiver Nebeneffekt des Sinneswandels: “Ich bin mir selbst ganz sympathisch mittlerweile.” Ochsenknecht warb bei der weltweit größten Bücherschau für seine Autobiografie mit dem originellen Titel ‘Was bisher geschah’.

Sehr persönlich und sehr offen erzählt Uwe Ochsenknecht in dem Bch von einer kargen Kindheit und mehrfachen Schulabbrüchen, von ersten Bühnenauftritten und dem ganz großen Durchbruch, von seiner Liebe zur Musik, dem harten Showbusiness und seiner ungewöhnlichen Familie.

Aus dem Innenleben der einstigen Familie Ochswnknecht berichtete seine Ex-Frau Natascha ihrerseits mit dem Buch ‘Augen zu und durch’. (dpa/KT)

Fotos: WENN.com, Bastei Lübbe