Donnerstag, 10. Oktober 2013, 13:40 Uhr

"Rising Star": Neue Castingshow bei RTL in Sicht

Wer glaubt, Deutschland sei bislang schon in Grund und Boden gecastet, der irrt!

RTL hat auf der MIPCOM, der internationalen Messe für audiovisuelle Inhalte, in Cannes die Rechte an dem Format “Rising Star” erworben. Nach ‘Deutschland sucht den Superstar’ gbt’s also Nachschub bei dem Familiensender aus Köln.

"Rising Star": Neue Castingshow bei RTL in Sicht

Die erfolgreiche Castingshow mit integrierter Social Network-Verknüpfung war der Überraschungshit in Israel (Channel 2) und erreichte im September diesen Jahres bis zu 49 Prozent Marktanteil. Auch die Social Media-Beteiligung in Israel war imposant mit mehr als 2,3 Millionen Votes via “Second Screen” (Gesamtbevölkerung Israel: 8,0 Mio.)

Bei ‘Rising Star’ treten Gesangstalente gegeneinander an und kämpfen um einen Plattenvertrag und eine große Karriere. Das Konzept vereint alle Elemente einer klassischen Musikcastingshow, das Herausragende ist jedoch das noch nie da gewesene Votingverfahren. An Stelle von klassischen Telefon-Votings stimmt der Fernsehzuschauer zuhause mittels einer mobilen App in Echtzeit während der Darbietung ab – sichtbar für den Künstler und das Publikum.

Die Kandidaten beginnen ihre Performance vor einer großen LED-Wand, die sie vom Publikum und der Jury trennt. Auf diesem großen Bildschirm erscheinen die Profilfotos der Fernsehzuschauer oder Juroren, die für den Kandidaten voten. Je mehr der Kandidat mit seiner Leistung überzeugt, desto mehr Gesichter seiner Unterstützer sieht er. Nur, wenn ein Sänger eine gewisse Prozentzahl an Stimmen erreicht, fährt die LED-Wand nach oben und gibt den Blick ins Studio auf Jury und Publikum frei.

RTL-Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann sagte dazu: “Rising Star hat alle Elemente der klassischen Musikcastingshow, bringt das bekannte Genre der Castingshows jedoch auf ein neues Level. Sowohl für die Kandidaten als auch für die Zuschauer wird es spannender, emotionaler durch die neue Interaktivität. Die Zuschauer sind Bestandteil der Show und somit noch näher dran am Geschehen mittels der noch nie dagewesenen Social Media Integration”.

Fotz: Fotolia