Montag, 14. Oktober 2013, 20:15 Uhr

Matthias Schweighöfer und August Diehl plaudern hier über Frau Ella

Ab kommenden Donnerstag ist unser deutscher Kino-Liebling Matthias Schweighöfer wieder auf der Kinoleinwand zu sehen.

Matthias Schweighöfer und August Diehl plaudern hier über Frau Ella

In ‘Frau Ella’ stand der Charmebolzen mit dem Lausbubengrinsen dieses Mal nicht nur mit der unvergleichlichen Ruth Maria Kubitschek vor der Kamera, sondern erstmals auch mit Kollege August Diehl. Regie führt Markus Goller.

Im Interview sprachen Matthias und August mit klatsch-tratsch.de über ihre erste gemeinsame Arbeit.

Schweighöfer mimt in dem Streifen den 30-Jährigen Sascha, dem seine Freundin unverhofft eröffnet, dass sie ein Baby von ihm bekommt, Diehl übernimmt die Rolle seines besten Freundes Klaus, der immer wieder versucht übers Online-Dating die Frau fürs Leben zu finden. Während Matthias ja schon ein alter Hase ist, was romantische Komödien angeht, kennen wir August eher aus ernsthafteren Produktionen, dennoch war er von Anfang an von der Rolle des ‘Klaus’ überzeugt. „Als Markus und Matthias kamen und gefragt haben, ob ich den Klaus spielen möchte, wusste ich, dass ich mit der Rolle Spaß haben werde“, erklärte der Schauspieler seine Entscheidung bei dem Projekt mitzuwirken.

Matthias Schweighöfer und August Diehl plaudern hier über Frau Ella

Als seichten Unterhaltungsfilm möchte Diehl ‘Frau Ella’ aber nicht betrachten. So sagte er weiter: „Als ich das Buch gelesen habe, habe ich das nicht als Komödie empfunden und auch wenn ich den Film jetzt sehe, finde ich nicht, dass das eine Komödie ist. Es ist natürlich teilweise komisch, aber es ist für ich nicht, dass was eine typische Komödie ist.“ Und gerade das habe ihn letztlich dazu bewogen, die Rolle anzunehmen. „Ich habe da eher die Rolle gesehen und ich mochte den verlorenen Vogel, der da zwangsläufig in die Geschichte gezogen wird. Ich mochte, wie es geschrieben ist und ich mochte auch gleich das erste Treffen mit Markus und die Phantasie die wir zusammen entwickelt haben für die Rolle. Das ist alles so zueinander gekommen und dann habe ich die Drehzeit sehr genossen.“

Auch Matthias ist begeistert von seinem Kollegen und der Zusammenarbeit. So haben man auch viel vom anderen lernen können. „Ich fand es super und habe mich total gefreut, dass August und ich überhaupt mal die Chance hatten zusammen zu spielen. Durch ihn habe ich auch viel über mich und meinen Beruf auch nachgedacht, den August auch ganz anders ergründet als ich“, schwärmte Schweighöfer von den gemeinsamen Dreharbeiten.

Matthias Schweighöfer und August Diehl plaudern hier über Frau Ella

„Wir standen da zum Beispiel an einer Klippe und (Regisseur) Markus sagte zu mir, ich soll da rüber gehen. Ich gehe also rüber. Und August sollte mir dann folgen. Aber August sagte: ‘Ich weiß gar nicht, warum ich da jetzt rübergehen soll. Das ist ein total unbegründeter Gang. Warum soll ich da jetzt rübergehen?’ Und dann habe ich im Nachhinein da echt länger drüber nachgedacht, dass er meinte, das sei ein ‘unbegründeter Gang’, dass seine Figur eben einen Grund braucht, warum er da jetzt hingeht, was ja absolut richtig ist, das zu hinterfragen. Ich setze da manchmal doch viel zu oberflächlich an, wenn ich Figuren spiele. Ich gehe dann einfach rüber, weil ich weiß, dass sieht dann fürs Bild gut aus. Das hat mir geholfen, in den Filmen, die ich dann danach gemacht habe, doch so einen Charakter mal tiefer zu ergründen. Ich bin eben manchmal einfach ein Schauspieler das wert darauf legt, dass das Bild gut aussieht und das das in einem Bild funktioniert, obwohl die Figur das so eventuell gar nicht machen würde. Das war krass.“

Schweighöfers berühmter Kollege versuchte sich dann in einer Erklärung für die unterschiedlichen Herangehensweisen der beiden. „Ich bin ja so erzogen und habe auch eine Ausbildung gemacht, in der man getrimmt wir, nie brav zu sein als Schauspieler. Das ist bei mir eher weniger ein Ergründen. Das ist eher eine impulsive Sache, dass ich nicht nachvollziehen kann und dann wirkt bei mir so ein Gang eben auch sehr künstlich. Das ist wahrscheinlich der Unterschied“. Andersherum habe er aber auch von Matthias lernen können: „Wenn die Frage jetzt aber umgekehrt ist, finde ich, kann man sehr viel davon mitnehmen, wenn jemand einfach macht und guckt und nicht immer alles hinterfragt.“

Wer sich selbst ein Bild von der tollen Zusammenarbeit von Matthias Schweighöfer und August Diehl machen möchte, der kann die beiden ab Donnerstag den 17. Oktober auf Leinwand sehen. Da startet ‘Frau Ella’ in de Kinos.

Fotos: Warner Bros.