Dienstag, 15. Oktober 2013, 17:31 Uhr

Das Phantom Banksy verscherbelt Bilder im Central Park

Der gefeierte britische Street-Art-Künstler Banksy, dessen Werke bereits für Hunderttausende Euro verkauft worden sind, hat mit einer Schleuderpreis-Aktion im New Yorker Central Park für Aufsehen gesorgt, in dem er seine heiß begehrten Werke zu Schnäppchenpreisen an unwissende Laien verkaufen ließ.

An einem Stand habe er signierte Original-Werke für 60 Dollar (etwa 45 Euro) verkauft, teilte der Künstler auf seiner Webseite mit.

Dazu veröffentlichte er ein Foto des Standes und ein Video von der Aktion, die seinen Angaben zufolge am vergangenen Samstag stattfand. Auf den Leinwänden sind unter anderem Affenköpfe, Ratten und Balletttänzerinnen zu sehen, alles in schwarz-weißer Graffiti-Technik.

Rund vier Stunden habe es bis zum ersten Verkauf gedauert, teilt das Phantom Banksy in dem Video auf der Webseite schriftlich mit. „Eine Frau hat zwei kleine Leinwände für ihre Tochter gekauft, aber erst nachdem sie einen Preisnachlass von 50 Prozent herausgehandelt hat.“ Insgesamt wurden nur einige wenige Bilder verkauft, die Gesamteinnahmen betrugen den Angaben zufolge 420 Dollar.

Mit der Aktion demonstrierte Banksy die Ablehnung des Kunstbetriebs.

Banksy hält sich seinen Angaben zufolge den ganzen Oktober lang in New York auf. Er hat in den Straßen der Millionenmetropole bereits dutzende neue Werke geschaffen, von denen er online Fotos veröffentlicht. New York sei offiziell im „Banksy-Fieber“, diagnostizierte der TV-Sender CBS.

Hinter Banksy verbirgt sich ein weltberühmter ist ein britischer Street Art Künstler. Seit Jahren hält er seinen Namen und seine Identität geheim. Doch angeblich versteckt sich dahinter der 1973 in Bristol geborene Robin Gunningham. Unsere Fotzos zreigen kunstwertke von Banksy. (dpa/KT)