Freitag, 25. Oktober 2013, 18:09 Uhr

Jay Z: Fans fordern Absage von millionenschwerem Deal

Jay Z soll nicht mit ‘Barneys’ kooperieren.

Der berühmte Rapper unterzeichnete einen Vertrag und soll eine exklusive Kollektion für das Modegeschäft liefern. Seine Fans bitten den Hip-Hop-Mogul jetzt jedoch, den Deal abzusagen, nachdem dem Laden Rassismus vorgeworfen wurde.

Jay Z: Fans fordern Absage von millionenschwerem Deal

Neben der Kollektion soll Jay Z außerdem eines der Fenster des Geschäfts weihnachtlich dekorieren. Nun haben Bewohner der Gegend in Brooklyn, in der der Rapper als Shawn Carter aufwuchs, eine Petition gestartet, die ihn bittet, seinen Vertrag nochmal zu überdenken.
“Jay-Z und mein Sohn sind zusammen aufgewachsen”, erzählt die 74-jährige Effie Hardy den ‘New York Daily News’. “Es hätte seine Familie sein können, auf die ‘Barneys’ es abgesehen hat. Sie hätten damals mit ihm dasselbe gemacht, bevor er so berühmt war. Er sollte sich daran erinnern.”

Der ’99 Problems’-Interpret entwarf die ‘A New York Holiday’-Kollektion, deren günstigstes Stück ein Baumwollshirt für 70 Dollar ist, während die Shawn Carter-Uhr von ‘Hublot’ mit einem Alligatorenhaut-Armband ganze 33.900 Dollar kostet.

Auch die 40-jährige Anwohnerin Annette Rush findet, dass der 43-Jährige ein Vorbild sein und über die Vorwürfe und Konsequenzen nachdenken sollte. Sie sagt: “Er weiß, wie hart es ist. Ich finde nicht, dass er seine Sachen dort verkaufen sollte, nicht in einem Geschäft, das Rassismus praktiziert. Es ist lächerlich.”

Die Kontroverse begann, als zwei afro-amerikanische Kunden enthüllten, dass sie gestoppt und festgehalten wurden, nachdem sie teure Artikel erworben hatten. Am Dienstag (22. Oktober) wurde der 19-jährige Trayon Christian aus Queens von zwei Undercover-Polizisten festgehalten, nachdem er einen 349 Dollar teuren Gürtel gekauft hatte. Auch die 21-jährige schwangere Kayla Phillips aus Brooklyn wurde nach ihrem Einkauf gestoppt. (Bang)

Foto: WENN.com