Sonntag, 27. Oktober 2013, 21:40 Uhr

"Thor - The Dark Kingdom": Starauflauf zur Premiere in Berlin - Die ersten Bilder

Am Sonntagabend fand in Berlin die rauschende Premiere zum neuen Leinwandspektakel ‘Thor: The Dark Kingdom‘. Wir haben die ersten Bilder!

Thor - The Dark Kingdom: Starauflauf zur Premiere in Berlin

Die Hauptdarsteller Chris Hemsworth, Natalie Portman und Tom Hiddleston sowie Regisseur Alan Taylor, Produzent Kevin Feige sowie Co-Produzent Louis D Esposito waren nach Berlin gereist, um sich den jubelnden Fans und der Presse auf dem Roten Teppich zu zeigen. Deutscher Kinostart ist am 31. Oktober.

Die 32-jährige Natalie Portman, die heute Abend ein Kleid von Dior trug, war mit ihrem Ehemann, dem Parus Ballettdirektor Benjamin Millepied, nach Berlin gereist und besuchte gestern Abend die Tanz-Vorstellung ‘Sacre du Printemps’ im Schillertheater.

Nach den Megaerfolgen von ‘Thor’ und ‘Marvel’s The Avengers’ kehrt Chris Hemsworth in dem neuen Film als schlagkräftiger Göttersohn auf die große Leinwand zurück.

‘Thor: The Dark Kingdom’ wurde von Alan Taylor inszeniert, Regisseur einiger der besten Folgen der Kultserien „Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“, „Mad Men“ und „Die Sopranos“. Das Drehbuch schrieben Christopher L. Yost, Christopher Markus und Stephen McFeely nach einer Story, die Don Payne und Robert Rodat entwickelten. Kevin Feige ist Produzent des Films, unterstützt von weiteren Ausführenden Produzenten.

Thor - The Dark Kingdom: Starauflauf zur Premiere in Berlin

Als das legendäre Kreativduo Stan Lee und Jack Kirby 1962 den Lesern der Marvel-Comics mit dem Band ‘The Mighty Thor’ (‘Der mächtige Thor’) den mächtigen Titelhelden erstmals vorstellte, begründeten sie mit ihrer originellen Neudefinition des hammerschwingenden nordischen Gottes eine neue Ära des Actionabenteuers. Obwohl die nordischen Namen fremd klingen, wurzelt Thors Geschichte in zeitlos gültigen, universellen Konflikten, die schon immer Motor aller menschlichen Dramen waren: der ungeduldige Sohn, der sich endlich seinem Vater beweisen will, sein tödlich verbitterter Bruder und schließlich die Frau, die dem Helden dabei hilft, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Nach dem weltweiten Kinoerfolg von ‘Thor’ 2011 bedienten sich die Filmemacher ein weiteres Mal im riesigen Reservoir der nordischen Mythologie und der Comicgeschichte. Das Ergebnis ist ein Abenteuer von epischen und spektakulären Ausmaßen, das erneut allgemeingültige und vertraute Themen anspricht und dabei Pflichtbewusstsein und Loyalität gegenüber der Familie mit persönlichen Zielen und den tiefen Gefühlen wahrer Liebe konfrontiert. Im Mittelpunkt des Films steht der Konflikt eines Volkes mit einem Feind, den man für vernichtet und ausgelöscht hielt. Ein Feind, der jetzt das ganze Universum bedroht.

Thor - The Dark Kingdom: Starauflauf zur Premiere in Berlin

Laut Kevin Feige, der Marvel Studios leitet und den Film produzierte, hatten Autor Stan Lee und Zeichner Jack Kirby einen genialen Einfall, als sie sich entschieden, einen Gott zum Helden eines Comics zu machen und diesen schließlich in der nordischen Mythologie suchten und fanden. „Viele von uns sind mit der griechischen und römischen Mythologie vertraut, doch die nordische ist weitaus weniger bekannt“, erläutert Feige. „Wenn man diese Sagen und Geschichten aber liest, können sie mit den besten Storys der Marvel-Comics mithalten. Denn sie erzählen von Helden, die trotz ihrer Kräfte, trotz ihrer Macht über Sturm, Blitz und Donner, sehr menschlich sind. Loki und Thor, die zwei Brüder, die sich bekämpfen, sind Mittelpunkt eines Familienkonflikts, eines Familiendramas. Und dabei haben sie Fehler wie jeder von uns oder jeder der anderen Helden der Marvel-Comics. Und genau deshalb können wir uns mit den Figuren von Marvel so gut identifizieren.“

Thors persönliche Entwicklung beschreibt Regisseur Alan Taylor im Detail: „Im ersten Film war Thor zunächst ein ungestümer Königssohn, der die ersten Schritte zu größerer Reife unternahm. In der Fortsetzung beobachten wir diese Entwicklung weiter. Er nähert sich einem Stadium der Reife an, in dem er tatsächlich Anspruch auf die Macht erheben könnte, die sein Vater Odin innehat und kontrolliert. Er entwickelt sich also nicht nur zu einem richtigen Mann, sondern zeigt auch das Potenzial eines echten Königs. Während Thor aber in unserer Geschichte weiter reift und zu einer tiefgründigeren Persönlichkeit wird, muss er Leid ertragen und große Opfer bringen.“

Der australische Star Chris Hemsworth sagte über seine Rolle: „Es ist nur wichtig, jedes Mal neue Wege zu finden, um diese Figur gegenüber ihrem letzten Auftritt noch weiter reifen und weiterentwickeln zu können. Meines Erachtens muss man sicherstellen, dass der Held von Beginn an ein wichtiger Katalysator für die Auflösung der erzählten Geschichte ist. Er darf nicht erst am Ende eingreifen und die Welt retten, sondern muss während der ganzen Zeit die Initiative ergreifen. Seelisch und emotional trägt Thor einen Konflikt darüber aus, wo jetzt sein Platz im Leben ist. Ist er an der Seite von Jane auf der Erde oder in Asgard? Die Frage ist, wie seine Loyalitäten angesichts dieses Dilemmas gewichtet sind. Darüber hinaus werden ihm zunehmend die dunkleren Aspekte bewusst, was es wirklich bedeutet, ein König zu sein und welche Lasten mit der Königswürde verbunden sind.“

Fotos: WENN.com/Patrick Hoffmann