Montag, 28. Oktober 2013, 15:52 Uhr

Elyas M'Barek über die Schule, Fußball und Weiber

Elyas M’Barek ist gerade auf Promo-Tour für seinen neuen Film ‘Fack ju Göhte’, der am 7. November in den deutschen Kinos startet.

In dem Streifen spielt er den Kleinganoven Zeki, der als Aushilfslehrer an einer Schule landet und sich um die Problemklasse 10b kümmern muss. Doch er ist noch viel krasser drauf als die Schüler…. Radio Energy hakte nach und stellte uns das Interview freundlicherweise zur Verfügung.

Radio Energy: Wie war deine Schulzeit?
Am Anfang wäre ich voll gut in der 10b aufgehoben gewesen. Ich war meistens gar nicht da. Später habe ich es aber gecheckt, dass es doch was bringt, wenn man für die Schule lernt. Man hat weniger Ärger und so schlimm ist es gar nicht. Ich habe dann tatsächlich auch Abi gemacht und war am Ende sogar Klassenbester. Die Klasse war jetzt nicht so gut, dass war dann ein Schnitt von 2,2 oder so. ‘Klassenbester’ hört sich aber trotzdem geil an. Am Schluss war ich echt ein richtiger Streber.

Was war das Schönste?
Die Weiber. Das war super. Immer, wenn so ein Schwarm in der Klasse war, also man eine besonders mochte, dann wusste man, die muss einen jetzt zwangsläufig den ganzen Tag ertragen. Also man sieht die auf jedenfall jeden Tag. Das war total geil. Ich selbst war früher etwas schüchtern. Ich habe mehrmals die Schule und die Klasse gewechselt und es gab eigentlich in jeder Klasse Frauen, die ich toll fand. Das war dann immer schonmal so ein Grund überhaupt aufzustehen morgens.

Was war das Schlimmste?
Ich fand Sportunterricht immer ziemlich schlimm. Ich kann kein Fußball spielen. Ich interessiere mich auch überhaupt nicht für Fußball. Das war in der Schule natürlich immer ein Problem.

Du wirst ja als „Frauenschwarm“ bezeichnet. Findest du das gut?
Klingt auf jedenfall besser als ´eckelhafter abstoßender Fettsack´ oder so. Also, ist ok für mich. Darf man ruhig sagen.

Du läuftst auch mal nackt durchs Bild. Man hört, du hast vorher richtig lange deinen Body trainiert?
Ich hatte einen Personal-Trainer. Ich habe ab vier Monate vor Drehbeginn sechsmal die Woche trainiert. Und da haben wir richtig Gas gegeben.“

Und läufst du zu Hause auch mal nackt rum, jetzt wo es so geil aussieht?
Ja, ich habe auch vier Monate lang Content gesammelt, der wird jetzt in den nächsten Wochen auf Facebook rausgeballert. (lacht) Die Nachbarn haben aber nichts davon, bei mir kann keiner reingucken.

Fotos: Constantin Film Verleih GmbH/ Mathias Bothor