Dienstag, 29. Oktober 2013, 12:05 Uhr

Promis und die Zeit: Verspätungen, Uhren und die unsinnige Uhrumstellung

Die Uhr ist sozusagen ein Statussymbol der Stars.

Dabei sind es bei den meisten Stars und Sternchen wirklich nur die Besten der Besten. Da fallen Markennamen wie Rolex, Breitling oder IWC. Selbst, wenn viele Stars zu spät kommen, eine Uhr tragen sie dennoch – auch wenn wohl nicht, um darauf nachzuschauen, wann die vereinbarte Zeit ist, um an einem bestimmten Ort zu sein. Erst im April diesen Jahres ließ Justin Bieber seine Fans ganze zwei Stunden warten. Der Grund seien Logistikprobleme gewesen. Auch zu Interviews kommen Stars des Öfteren zu spät – wobei das entweder aufgrund eines zu vollen Terminkalenders der Fall sein kann, als auch weil einige Stars andere eben gerne einmal warten lassen. Schließlich sind sie was Besonderes und können sich das erlauben.

Promis und die Zeit: Verspätungen, Uhren und die unsinnige Uhrumstellung

Während es bei Accessoires sonst immer um die weiblichen Stars geht, meist darum, welche Kette, Ohrringe und Ringe diese tragen, stechen beim Thema Uhren dann doch eher die Männer heraus. Die Uhr ist eben das Accessoire für den Mann. Doch beispielsweise unter den berühmten Rolex-Trägern finden sich auch Frauen. Bruce Willis, Christian Wulff, Gerard Depardieu aber auch Heidi Klum, Dolly Buster oder Lindsay Lohan haben eine Rolex und tragen diese auch zur Schau. Die Marke IWC ist der offizielle Uhrmacher der Nationalmannschaft, weswegen auch Jogi Löw ein solches Modell schon des Öfteren getragen hat. Auch Ralph Möller und Vitali Klitschko tragen diese Uhrenmarke. Eine weitere Uhrenmarke, die unter den Stars und Sternchen sehr beliebt ist, ist die Breitling. Bei dieser lässt sich jedoch bemerken, dass vor allem bekannte Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik und Wirtschaft vermehrt diese Uhrenmarke tragen. Beispielsweise Nicolas Sarkozy oder auch Prinz Ferfried von Hohenzollern wurden schon mit einer solchen Uhr gesichtet.

Am fehlenden Zeitgefühl kann es demnach nicht liegen, dass so viele Stars und Sternchen zu manchen Terminen zu spät kommen, schließlich ist ein Großteil derselben mit einer Uhr ausgestattet.

Ob wir es wollen oder nicht, zweimal im Jahr wird offiziell die Uhr umgestellt. An der Debatte um die Uhrumstellung würden sich wohl viele Stars ebenfalls gerne beteiligen, denn diese stört unseren Bio-Rhythmus und bis wir uns daran gewöhnt haben, dauert es einige Tage oder sogar Wochen. Die Einteilung in Sommerzeit und Winterzeit sollte ursprünglich die Wirtschaft fördern. Die scheinbar gute Idee hatte leider seit der ersten Stunde erhebliche Nebenwirkungen. Und zwar sowohl auf die besagte Wirtschaft als auch den Bio-Rhythmus der Menschen. Dennoch wird bis heute wider besseren Wissens an der Uhrumstellung festgehalten. Nachweisliche Vorteile der Uhrumstellung gibt es bis heute nicht. Auch wenn es sich nur um eine kleine Stunde weniger Schlaf handelt, reicht dies bei einem Großteil der Bevölkerung aus, um den Bio-Rhythmus durcheinander zur bringen. Im Durchschnitt braucht jeder etwa zwei Wochen um sich an die Zeitumstellung zu gewöhnen. In dieser Zeit leiden die meisten unter Schlafstörungen. Doch nicht nur Menschen geraten durcheinander.

Auch Tiere in landwirtschaftlichen Betrieben leiden unter der Uhrumstellung. Kühe zum Bespiel müssen zeitgenau gemolken werden. Passiert dies nicht, reagieren sie auf diesen Stress, indem sie weniger Milch produzieren. Um dies zu verhindern, müssen die Landwirte bereits zwei Wochen im Vorfeld damit beginnen, die Tiere Tag für Tag etwas früher zu melken. Dies erfordert letztendlich einen Mehraufwand. Das gleiche gilt auch für Industrie und die privaten Haushalte. Anstatt Energie zu sparen, bedeutet es in der Regel einen größeren Aufwand, alle Uhren und Systeme umzustellen. Es wäre einfacher man würde sich darauf einigen, die Sommerzeit wegfallen zu lassen.

Weitere Informationen rund um die Uhrumstellung wurden hier zusammengefasst. (KTAD)

Foto: WENN.com