Mittwoch, 01. Januar 2014, 15:07 Uhr

Leonardo DiCaprio verteidigt "The Wolf of Wall Street"

Leonardo DiCaprios ‘The Wolf of Wall Street’ soll Kriminalität nicht schön reden.

Der oscarnominierte Schauspieler spielt in Martin Scorseses neuem Streifen Jordan Belfort, einen Börsenmakler, der des Betrugs überführt wird. Der Hauptdarsteller, der den Film außerdem produzierte, findet trotz Kritik jedoch nicht, dass Belforts Straftaten beschönigt werden.

Gegenüber ‘Variety’ äußert DiCaprio: “Der Film mag von einigen Menschen missverstanden werden. Ich hoffe, die Leute verstehen, dass wir nicht zu diesem Verhalten anstiften, sondern es verurteilen.”

Er fügt an: “Das Buch war eine Warnung und wenn man sich das Ende des Films anschaut, versteht man, was wir über diese Leute und diese berauschende Welt sagen. Ich finde es großartig, dass jemand wie Martin Scorsese immer noch Filme macht, die lebendig sind, über die gesprochen wird und die Kontroversen enthalten und meiner Generation gefallen. Wir sind mit seinen Filmen aufgewachsen und er macht immer noch Dinge, die Punkrock sind. Es ist ein unglaublicher Erfolg.” (Bang)

In ‘The Wolf of Wall Street’ analysiert Scorsese die Geschichte eines jungen, unerfahrenen New Yorker Börsenmaklers: Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) träumt den amerikanischen Traum – und wacht auf in der korrupten Realität des Kapitals, das nur eine Maxime kennt: hemmungslose Habgier. Als Broker jongliert Belfort bald mit Millionen, feiert Ende der 80er-Jahre exzessive Erfolge mit seiner Maklerfirma „Stratton Oakmont“ und entwickelt schon mit Anfang 20 seinen radikal luxuriösen Überflieger-Stil – was ihm den Titel „Der Wolf von der Wall Street“ einbringt.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit.

Fotos: Universal Pictures