Mittwoch, 01. Januar 2014, 16:35 Uhr

Volker Bruch: Der Star aus "Unsere Mütter, unsere Väter" in "Die Pilgerin"

Schauspieler Volker Bruch (33) ist der Star aus dem ZDF-Drama ‘Unsere Mütter, unsere Väter’.

Nun gesteht er, dass er gerne den Bösewicht gibt. “Als Guter bist du oft die langweiligste Figur”, sagte er in einem Interview der Zeitschrift ‘Freundin’.

Es habe ihm Spaß gemacht, in dem Mittelalter-Drama ‘Die Pilgerin’ “einen richtig fiesen Charakter zu spielen”. Den Zugang zur Rolle finde er am besten über den Humor. “Auch zu den schwierigen, die auf den ersten Blick nichts Lustiges an sich haben.”

‘Die Pilgerin’ mit Josefine Preuß in der Hauptrolle läuft am 5. und 6. Januar im ZDF und uyst schon ab 10. Januar auf DVD zu haben.

Bruch spielt in ‘Die Pilgerin’ den ehrgeizigen Bruder von Hauptfigur Tilla (Preuß), der seine Schwester zur Heirat mit seinem neuen Bundesgenossen zwingt. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Bestseller von Iny Lorentz. Die Regie des Mittelalter-Epos führte Philipp Kadelbach (‘Unsere Mütter, unsere Väter’). Die aufwändige 6 Millionen Euro teure Produktion entwirft ein authentisches, atmosphärisch dichtes Bild des Mittelalters.

Und darum geht’s: Die junge, freiheitsliebende Tilla Willinger (Josefine Preuß) führt als Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns ein behütetes Leben.

Dies ändert sich schlagartig, als ihr Vater stirbt. Ihr Bruder Otfried (Volker Bruch) zwingt sie zur Heirat mit dem durchtriebenen Veit Gürtler und weigert sich, den letzten Willen des Vaters zu erfüllen: Dieser hatte verfügt, dass sein Herz nach seinem Tod nach Santiago de Compostela gebracht werden soll.

Als Tillas brutaler Ehemann noch in der Hochzeitsnacht verstirbt und sie unter Giftmordverdacht gerät, flieht sie mit dem einbalsamierten Herz ihres Vaters. Als Mann verkleidet schließt sie sich einer Pilgergruppe an und begibt sich auf die gefährliche Reise nach Santiago de Compostela. Was sie nicht weiß: Rigobert, ein skrupelloser Häscher, ist ihr im Auftrag ihres Bruders auf den Fersen. ?Auf dem abenteuerlichen Weg ihrer Pilgerreise erlebt Tilla die Schattenseiten der mittelalterlichen Welt mit ihrem beschwerlichen Alltag, den sozialen Abgründen, der religiösen Inbrunst und weit verbreiteter Gewalt. (dpa/KT)

Fotos: ZDF/Jiri Hanzl