Donnerstag, 02. Januar 2014, 19:07 Uhr

J.K. Rowling: Geldstrafe für Anwalt wegen Geheimnisverrats

Der Verrat des Pseudonyms von Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling (48), unter dem sie den Krimi ‘Der Ruf des Kuckucks’ schrieb, hat für den betroffenen Rechtsanwalt Konsequenzen.

Wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten muss der Mann, der sich verplappert hatte, 1.000 Pfund (1.204 Euro) Strafe zahlen, wie der Sender BBC am Donnerstag unter Berufung auf die Rechtsanwaltskammer Solicitors Regulation Authority (SRA) berichtete.Das ist für einen Anwalt ja eie eher lächerliche Summe.

Außerdem bekam er eine Verwarnung von der Anwalts-Vereinigung.

Der Anwalt hatte der besten Freundin seiner Frau verraten, dass Rowling hinter dem Buch und dem Pseudonym Robert Galbraith steckt. Die Frau hatte das dann bei Twitter preisgegeben. Rowling (auf unserem Foto mit ihrem Ehemann Neil Murray) hatte das Pseudonym geheim halten wollen. Die Anwaltskanzelei, für die der Mann arbeitete, wusste als eine der wenigen Bescheid. Rowling selber hatte bereits eine nicht bezifferte Entschädigungszahlung bekommen, die sie für einen guten Zweck spendete. (dpa)

Foto: WENN.com