Montag, 06. Januar 2014, 21:26 Uhr

Kate Winslet übergibt sich vor neuen Filmprojekten regelmäßig

Kate Winslet gehört zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen Hollywoods und ist trotz der langen Zeit im Filmgeschäft immer noch sehr aufgeregt vor neuen Projekten.

In einem Interview verriet die 38-Jährige Britin nun, dass sie vor größeren Schauspielszenen sehr nervös ist und sich deshalb sogar manchmal übergeben muss. „Um ehrlich zu sein, schafft man es selbst immer am besten sich verrückt zu machen. Schauspielern ist verdammt beängstigend. Ich habe immer noch Momente, in denen ich denke: ‚Ich kann das nicht tun – alle glauben, dass ich total schlecht bin‘“, so die Schauspielerin im Gespräch mit der britischen Zeitung ‚Mirror‘.

Doch bisher bekam die dreifache Mutter stets viel Lob für ihre schauspielerischen Leistungen und gewann bereits einen Oscar. Dennoch sagt sie: „Es gibt immer noch Szenen, vor denen ich mich total fürchte – in ‚Labor Day‘ gab es so eine Szene. Oder auch die Szene im Gericht in ‚Der Vorleser‘. Oft muss ich mich sogar übergeben, was mir sehr peinlich ist. Es ist das viele Adrenalin“, so Winslet.

In dem Film ‚Labor Day‘ spielt die Oscarpreisträgerin eine alleinerziehende depressive Mutter, die unwissend mit einem entflohenen Sträfling anbandelt. Die beiden verlieben sich ineinander und beschließen nach Kanada auszuwandern, doch dann kommt alles anders als geplant. Für die Rolle war es hilfreich, dass sie selbst Mutter ist. „Diese Rolle hätte ich nie spielen können, wenn ich nicht selbst Mutter gewesen wäre. Eigentlich musste ich diese Rolle annehmen, denn es ist ein Film, der die Wünsche einer Familie behandelt – und Familie spielt eine enorme Rolle in meinem Leben. Es ist mein Zentrum, wirklich.“

Am 24. April startet ‚Labour Day‘ in den deutschen Kinos. (KV)

Fotos: Paramount