Sonntag, 12. Januar 2014, 17:22 Uhr

Dschungelcamp-Steckbrief (5): Alles über Jochen Bendel

‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ geht am Freitag, 17. Januar 2014 um 21.15 Uhr bei RTL in eine neue Runde. Bis dahin stellen wir in einer losen Serie alle elf Kandidaten vor – darunter Queensberry-Gabby und Corinna Drews – die in den australischen Dschungel an der Gold-Coast ziehen.

Schon während seiner Schulzeit arbeitete Jochen Bendel als Sprecher für Werbespots und moderierte beim Hessischen Rundfunk. Er absolviere eine klassische Musik- und Gesangsausbildung.

In München war er ab 1991 zuerst als Redakteur und Moderator beim Bayerischen Rundfunk für Radio BR3 tätig. Danach wurde er als Dr. Ben mit seinen Telefonstreichen im Privatradio in ganz Deutschland bekannt. (Radio Gong 96,3 und Radio Energy national)
Von 1992 bis 2005 moderierte Jochen Deutschlands erste tägliche Gameshow “Ruck Zuck”. Über 2500-mal wurde die Sendung zuerst bei TELE5, dann bei RTL2 und anderen Sendern, sogar bei ATV in Österreich ausgestrahlt. Ruck zuck erreichte Kultcharakter.

Ab 2003 sorgte Jochen mit der ‘Big Brother Show’ „Nachtfalke“ für Aufmerksamkeit. Seine bissigen und frechen Kommentare zu Big Brother ebneten ihm den Weg zur Moderation der Hauptshow zusammen mit Ruth Moschner und Oli Petszokat bis 2006.

2009 und 2010 folgten weitere Shows bei RTL2. Dazu gehörten „Die Neue Hitparade“ mit Alexandra Bechtel und die Reality Spielshow „Der Kreuzfahrtkönig“ die wegen schlechter Quoten nach nur 3 Sendungen ins Vormittagsprogramm rutschte. Seit 2010 ist Jochen regelmäßig in Sendungen wie „Promitausch“ (2013) „Promi-Shoppingqueen“ (2 x 2013), „Das Perfekte Promidinner“ (2010, 2012), „Promikocharena“ (2011, 2012, 2013) u.a. zu sehen.

Als Synchronsprecher ist er in vielen Serien und Filmen zu hören. (“Planes”, “Das Zauberkarussell”, “The Big C”, “90210”, “Law & Order” etc). Als Werbesprecher ist er seit 2010 die Stimme von Media Markt, McDonalds, ADAC oder BMW.

Bendel, der sich kürzlich als schwul outete und mit einem 14 Jahre jüngeren Mann zusammenlebt, sagte über seine Motivation: “Ich gehe ins Dschungelcamp, weil mein 14-jähriger Patensohn genau zwei Tage nachdem ich die Anfrage fürs Dschungelcamp bekommen habe, gefragt hat: ‚Warum gehst du eigentlich nicht ‘mal ins Dschungelcamp?‘ Daraufhin habe ich ihn gefragt, was ich von ihm bekäme, wenn ich mitmachen würde. Da sagt er: ‚Ich verzichte drei Jahre auf Weihnachtsgeschenke‘. Und das war für mich ein guter Deal. Ab dem Moment war ich drin.“

Der Wahlmünchener werde seinen Körper zwar nicht vor den Kameras verstecken, sich aber eher zurückhalten: “Ich habe ja einen coolen Body und den werde ich unter einem Borat-Kostüm verstecken. Damit werde ich dann duschen und baden, epilieren, föhnen, mich streicheln lassen und massieren. Und dann werde ich auch so eine Mega-Karriere wie Jay Khan machen nach dem Dschungel. Denn er ist mein großes Vorbild (lacht). Nein, mal im Ernst, ich ziehe da nicht ein, um meinen Body zu zeigen, sondern um eine gute Zeit zu haben. Da gibt es bestimmt einige meiner Kolleginnen, die viel in ihren Körper investiert haben. Die sollen das lieber übernehmen.“