Montag, 13. Januar 2014, 12:40 Uhr

Matthew McConaughey hat beschlossen, "einen radikalen Schnitt zu machen“

Matthew MNcConaughey gewann gestern Abend einen ‘Golden Globe’ für seine bewegende Rolle als “Beste Hauptdarsteller” in ‘Dallas Buyer’s Club’.

Bei der jährlich stattfindenden Hollywood-Preisverleihung vergangene Nacht (12. Januar) sagte McConaughey in seiner Dankesrede, dass Ehefrau Camila Alves der Grund sei, weshalb er schauspielerisch zurzeit einen zweiten Frühling erlebe.

Als er auf der Bühne des Beverly Hilton Hotels den Preis erhielt, dankte er als erstes seiner 31-jährigen Angetrauten. So sagt er: “Meine Ehefrau, Camila, die mich nicht nur sieben Jahre lang ertragen musste, und dann auch noch diese letzten drei Jahre… Sie setzte mich vor die Tür und sagte, ‘Los, hol ihn dir, McConaughey! Mein Mann, mein König!’ [Ich sagte], Ja, Ma’am, Ja, Ma’am!’

Mit seinen Engagements in romantischen Komödien verzauberte der Hollywoodstar bislang vor allem die weiblichen Kinogänger.

Trotz seines Erfolgs verabschiedet er sich von der Rolle des Frauenschwarms, wie er jetzt im Gespräch mit dem Modemagazin ‘Glamour’ erklärt: „Ich habe beschlossen, einen radikalen Schnitt zu machen und mich eine Weile zurückzuziehen. Dabei hatte ich keine Ahnung, wie lange diese Auszeit dauern würde und was auf der anderen Seite auf mich wartet.“

2014 kommt der 44-Jährige mit zwei eindrucksvollen Rollen zurück auf die Kinoleinwand und wird sogar als Anwärter auf einen Oscar gehandelt: in Martin Scorseses „The Wolf of Wall Street“ (Start 16.1.) spielt er einen skrupellosen Finanzhai und in „Dallas Buyers Club“ (6.2.) brilliert er als an Aids erkrankter Cowboy. „Es geht nicht mehr darum, sich zu verkleiden. ‚Spiel den Typen nicht, werde der Typ.‘ Das ist jetzt mein Ziel“, beschreibt er seine Entwicklung.

Über seine Zeit als romantischer Filmheld sagt Matthew McConaughey rückblickend: „Ich hatte immer Spaß an meiner Arbeit, aber ich hatte das Gefühl, dass ich das Gleiche schon beim letzten Mal gemacht habe und dass ich es nächstes Mal wieder tun kann.“ Weiter ergänzt der dreifache Familienvater: „Wenn du älter wirst, solltest du auch besser werden. Es sollte eine Entwicklung geben. Im Privaten habe ich diese Steigerung erlebt, und ich wollte die Lücke schließen zwischen dem, der ich bin, und den Rollen, die ich spiele.“

Fotos: HFPA, WENN.com