Freitag, 17. Januar 2014, 20:50 Uhr

Revolverheld-Sänger Johannes Strate in der Rolle seines Lebens

Für Revolverheld-Sänger Johannes Strate hat sich mit der Geburt seines Sohnes Emil das Leben grundsätzlich verändert: “Es ist die Rolle meines Lebens. Papasein ist sehr bereichernd, und inhaltlich ist es super,” sagte der 33-Jährige der ‘Neuen Osnabrücker Zeitung’ (Samstagausgabe).

Der neue ‘Voice-Kids’-Juror genieße es, “wieder ganz ungeniert stundenlang mit Spielzeug-Kleinkram zu spielen”, gestand der Musiker. “Ich freue mich schon darauf, wenn er irgendwann nach einer elektrischen Eisenbahn schreit. Das weckt das Kind im Mann. Das lasse ich als Papa gerne zu.”

Zudem habe ihn der Junge häuslicher gemacht, sagte Strate weiter: “Insgesamt bin ich sicherlich ruhiger geworden. Wenn wir in der Hamburger Gegend ein Konzert spielen, fahre ich nach dem Konzert lieber nach Hause und gehe nicht mehr wie früher auf die Aftershow-Party. Ich weiß jetzt, wofür ich das mache, und genieße die Tage zu Hause.”

Doch nicht nur privat, auch beruflich ist Strate völlig mit sich im Reinen: “Ich mache immer noch das, was ich in der zweiten Klasse ins Poesiealbum geschrieben habe: Ich wollte Sänger werden. Das ist zwar manchmal anstrengend, aber immer noch mein Kindheitstraum. Das ist natürlich spitze.”

Was gelegentliche Eintrübungen nicht ausschließt – Strate: “Pech ist für mich, wenn ich das neue Betriebssystem auf meinem Handy installiere und dadurch der Inhalt des Telefons und auch alle Back-ups gelöscht werden. Besonders ärgerlich daran ist, dass ich seit fast einem Jahr ein Tagebuch über meinen Sohn schreibe, das dadurch auch gelöscht wurde.”

Fotos: Felix Krüger