Sonntag, 19. Januar 2014, 11:50 Uhr

Verarscht Larissa Marolt uns alle mit ihrer New Yorker Schauspielausbildung?

An Ösi-Model Larissa Marolt erhitzen sich die Gemüter und die ‘Bild’-Zeitung fragt in fetten Lettern nach: “Ist Larissa wirklich so doof?”

In der Tat scheint die 21-Jährige (1,77m, 86/63/89) im RTL-Dschungelcamp etwas schwer von Begriff und treibt ihre zehn Mitcamper in den Wahnsinn.

Insgesamt 7,83 Millionen Zuschauer (27,5 %) sahen am Samstagabend zu, wie sie ihre zweite Dschungelprüfung absolvierte und mit lediglich vier von elf Sternen zurückkehrte: “Was wollts ihr mehr! Ich habe vier Sterne geholt. Macht ihr mir das erst mal nach!“

Der weise Camp-Häuptling Winfried Glatzeder sieht die Ärmste (“Ich kann nicht kacken ohne Kaffee!”) wegen ihrer Eskapaden schon im Irrenhaus.

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Jochen Bendel zeigt sich besorgt über die hysterische Blondine, die bisher fast alle Mit-Internierten zu Statisten degradierte: “Sie hat das Herz am rechten Fleck, aber irgendein paar Sicherungen sind einfach falsch drin.” Der Wendler fragt nach einem neuerlichen Disput aus sicherer Entfernung nach: “Weint die jetzt?” Mola: “Die ganze Zeit!”. Und Bachelor-Granate Melanie Müller ätzt: “Die ist ein paar Mal vom Wickeltisch gefallen, völlig durcheinander.”

Sarah Knappik, 2011 vielbelacht im Dschungelcamp, glaubt, dass ihre Modelkollegin nur eine Rolle spielt. Der ‘Bild’-Zeitung sagte sie: “Ganz ehrlich, Larissa ist der weibliche Jay Khan – sie spielt doch nur eine Rolle!“

Sie habe Marolt in der TV-Sendung ‘Die Model-WG’ kennengelernt: “Damals habe ich sie als intelligentes und ehrliches Mädchen kennengelernt. Sie kann sich doch nicht in vier Jahren so zurückentwickelt haben. Das ist doch alles überspitzt, so ist doch kein normaler Mensch! Der Winfried hat es als erster erkannt, dass sie nicht authentisch ist. Er ist eine Schauspielgröße und weiß, was echt und was gespielt ist.”

Knappik erinnert daran, dass Marolt in den USA eine Schauspielausbildung gemacht habe. Jetzt ziehe sie “die Nerv-Tussi durch, weil sie verstanden hat, dass man sich ins Gespräch bringen muss, um im Camp zu bleiben.“

In der Tat absolvierte Marolt am renommierten Lee Strasberg Theatre and Film Institute in New York ein zweijähriges Programm. Dort wird unter anderem das “Method Acting” gelehrt. Gründer Lee Strasbergs Methode beruhe beispielweise darauf, dass Emotionen “nicht flüchtig bleiben” dürfen, sondern müssten “beherrscht und wiederholbar” gemacht werden. Dies geschehe” im Wechselspiel zwischen bewusster Vorbereitung und unbewusster Spontaneität.”

Marolt, die mit dem US-Filmemacher Whitney Sudler-Smith (44) liiert ist, sagte dazu gegenüber ‘Madonna24.at’: “Ich habe dort gelernt wie man sich auf alle möglichen Rollen vorbereitet und ich bin körperbewusster geworden.“ Und wie sagte Marolt vor dem Einzug zu RTL: “Wenn ich etwas anfange, dann bringe ich das auch zu Ende.”

Winfried Glatzeder schien da so eine Vorahnung zu haben, an die er allerdings nicht so recht glauben will. Er sagte gestern in dem TV-Internierungslager: “Wenn das alles gespielt ist, dann sind wir alle soooo klein!” Glatzeder weiter: “Wenn sie spielen würde, wär’s mir angenehmer, dann würde ich voller Hochachtung irgendwann vor ihr knien”.

Ach, und wem das entgangen sein sollte: Im Camp sind außerdem noch Corinna Drews, Tanja Schumann, Gabby de Almeida Rinne, Marco Angelini und Julian Stoeckel.

Fotos: RTL. Alle Infos zu Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” im Special bei RTL.de.