Montag, 20. Januar 2014, 23:30 Uhr

Wendler flieht aus Dschungelcamp: "Ich merke, wie ich immer schwächer werde"

Vierter Tag im TV-Dschungelcamp von RTL: Michael Wendler ist raus.

Am Dschungeltelefon jammerte der Schlagersänger: “Ich merke wie ich immer schwächer werde.” Wie bitte?
Dann fuhr er fort: “Die hygienischen Bedingungen, das muß an wirklich sagen, sind grenzwertig. Ich muß arbeiten, damit meine Familie ernährt werden kann. Ich möchte nicht zwei Monate aussetzen, weil ich ‘ne Keimvergiftung habe. Ich bin an dem Punkt, wo ich mir selber sage: ‘Jetzt ist die Zeit gekommen’.”

Dann verkündete der 41-Jährige die Botschaft den anderen Internierten im Camp: “Ich freu mich echt total, dass ich eure Bekanntschaft gemacht habe. Einer muß der Erste sein!”

Kommentar von Jochen Bendel: “Ich dachte mich tritt ein Känguru. Vielleicht dachte er auch, ich steige aus, es interessiert sich ja keiner mehr für ihn”. Bemerkung von Winfried Glatzeder bei der Versabschiedung zu Wendler: “Werte es publicitymäßig aus und du kriegst deine Schlagzeilen”. Und Mola Adebisi sagte dazu: “Der Wendler ist einfach nur berechnend. Es muß immer nur um mich gehen.”

In ersten Kommentaren wie auf Twitter hagelt es bereits erste harsche Kritik für diese lasche Entscheidung: “Der Wendler hat das doch garantiert so geplant!”

Auf dem Weg zu ihrer vierten Dschungelprüfung wird Larissa bis zur Hängebrücke von Marco Angelini und Mola Adebisi begleitet. Larissa angespannt: „Ich kann nichts versprechen, ich werde mein Bestes geben.“

Die zwei Mitcamper haben Larissa Marolt vor der Prüfung noch etwas Kraft gegeben, doch sie ist nervös: Warum muss sie schon wieder antreten?! „Die zwei Jungs sind schon eine Unterstützung, aber es hilft mir jetzt trotzdem nichts. Es ist hilfreich, wenn man hört, dass es denen nichts ausmacht, wenn ich die Prüfung nicht schaffe, aber sie haben trotzdem eine Erwartung. Und am Abend sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Wenn der Magen hungrig ist, dann reagieren die ganz anders. Der Hunger treibt den Menschen in den Wahnsinn.“

Und was denkt Larissa? Warum muss sie schon wieder eine Dschungelprüfung machen? „Ich glaube, ich habe gestern eine gute Prüfung erledigt… Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich heute schon wieder eine machen muss.“ Und weiter: „Selbst Sonja Zietlow hat gemeint, morgen kommt bestimmt jemand anderes dran. Vielleicht ist es mein Zickenruf? Ich kann es mir nicht erklären, ich will endlich alles hinter mir bringen und dann will ich in den Urlaub fahren.“ Jede Dschungelprüfung ist für Larissa ein Alptraum.

Larissas vierte Dschungelprüfung heißt „Fahr‘ zu Hölle!“. Die weiße „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“-Stretchlimousine hat im australischen Dschungel geparkt. In der Limousine befinden sich eine Flasche Champagner und die elf Sterne, die Larissa innerhalb von elf Minuten einsammeln muss – und natürlich sind die Sterne nicht alleine in der Luxuskarosse. Larissa: „Ich gehe da nicht rein, wenn da eine Spinne drin ist!“ Daniel: „Wir sind ja keine Unmenschen. In diesem Auto gibt es verschiedene Bereiche. Im ersten Bereich sind keine Spinnen. Das kann ich dir sagen! Willst du zu dieser Dschungelprüfung antreten?“ Larissa: „Ja!“

Larissa steigt durch die hinterste Tür in den Innenraum ein: „Da sind ja keine Tiere drin. Aber Champagner!“ Sie fängt an zu suchen. Kakerlaken und grüne Ameisen fallen auf sie herab. Sie findet den ersten Stern in einem Seitenfach. Doch sie bekommt ihn nicht abgeschraubt. „Das hat alles keinen Sinn! Ich trinke jetzt den Champagner!“ Sie öffnet die Flasche, spritzt fröhlich damit im Innenraum herum und nimmt ein paar Schlucke. Dann dreht sie weiter an dem Stern. „Du hast noch sieben Minuten Zeit“, verkündet Daniel.

Kaum hat sie den ersten Stern in der Hand, nimmt sie die Flasche und schüttet sich Champagner in den Nacken, um sich Unmengen von Schleim, Dreck und Getier wegzuspülen. Sie schraubt den nächsten Stern ab. Federn rieseln auf sie herab. Sie schaut oben aus der Luke und will aufgeben. „Willst du wirklich aufgeben? Du hast noch sechs Minuten! Schau doch mal in den Kofferraum“, so Daniel.

Larissa taucht wieder ab und klappt den Sitz nach hinten. Dort liegen drei Sterne unter Fleischabfällen, Mehlwürmern und Fliegen versteckt. Zaghaft greift sie rein und findet einen Stern. Dann nimmt sie einen Fuß und wühlt herum. Noch zwei Minuten sind übrig. Unschlüssig schaut Larissa umher und entschließt sich dann noch mal lustlos im Innenraum herum zu suchen. Doch schon wenige Augenblicke später sieht sie darin keinen Sinn mehr. Mit den Worten „Ich glaube ich bin fertig. Drei Sterne ist besser als nichts“, steigt sie aus dem Wagen und macht sich direkt auf den Weg zurück ins Camp.

Und auch das passierte im Camp: T-Shirt-Designer Julian Stoeckel (Im Tuntenjargon: “Die Stoeckel”) hat Kaffee (Belohnung der Schatzsuche) getrunken und ist voll aufgedreht. Und er ist auch nur ein Mensch und hat seine menschlichen Bedürfnisse. Doch nicht alle werden im Camp erfüllt.

Vor dem Schlafengehen platzt „Der Stoeckel“ plötzlich der Kragen: „Man kann hier in diesem Wurstcamp, mit diesen Schrott-Promis nicht mal zwei Minuten in Ruhe kacken. Da steht schon die Wendlerin im Weg und erzählt irgendwelche Geschichten von ihrem Pferdehof, die kein Mensch hören will. Und diese Österreicherin geht auch gar nicht und die stören nur.“

Der Grund für Julians Gefühlsausbruch im Camp ist einfach. Er wollte in Ruhe sein Geschäft verrichten und konnte nicht. Vor dem stillen Örtchen herrschte Hochbetrieb: Der Wendler und Marco drängeln. Der Wendler: „Wie lange brauchst du noch? Ich muss auch pinkeln.“ Julian aus dem Häuschen: „Verschwindet ihr dreckigen Huren! Habt ihr keinen Anstand? Mein Gott: Ich sitze auf der Toilette, verschwindet!“ Wieder im Camp bringt Julian die Sache auf den Punkt: „Wenn man nicht kacken kann, dann geht es einem schlecht.“

Gabby: „Mach es doch einfach.“ Julian: „Wenn die Wendlerin Geschichten über ihren Pferdehof erzählt, dann kann man sich überhaupt nicht konzentrieren.“ Der Wendler: „Wer hat denn bitte um diese Uhrzeit noch Stuhlgang? Das gibt`s doch gar nicht. Das ist doch nicht normal.“ Julian: „Nicht normal? Ich weiß ja nicht, wann du kacken geht’s? Soll man noch einen Kackzeitplan anlegen…? Ihr seid ja wirklich die letzten Schrott-Promis! Ich wünsche euch alles Schlechte dieser Erde.“ Julian lässt nicht locker: „Wenn ich Teamchef bin, dann soll man beim Kacken in Ruhe gelassen werden.“ Und weiter: „Wenn ich Teamchef bin, dann weht hier ein ganz anderer Wind. Dann ist nur noch Erotik und Sex angesagt.“ Jochen: „Dann haben wir den Sexdiktator im Camp.“

Julian: „Ja und jeder wird Strafen bekommen. Jeder der einen beim Kacken stört, wird sofort zum Blasen und zum Bumsen gezwungen.“ Melanie Müller: „Nacht Stoeckel, Nacht Julian.“ Julian: „Gute Nacht, mein Pornokätzchen.“ Und dann legt sich Julian auf Melanie, beide machen eindeutige Bewegungen und schließlich vergeht sich Julian auch noch an Melanies Kuscheltier. Auch Corinna bleibt von Julian nicht verschont, er schleicht sich von hinten an sie heran. Na dann, gute Nacht!

Zur fünften Dschungelprüfung müssen diesmal Larissa und Melanie ran.

Fotos: RTL ‘Alle Infos zu ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ im Special bei RTL.de.