Dienstag, 21. Januar 2014, 11:39 Uhr

Wendlers Manager: "Ich bin nicht sicher, ob das die richtige Entscheidung war"

Am vierten Tag erreichte das RTL-Dschungelcamp die Rekordquote von 7,95 Millionen Zuschauern und damit den besten Wert der aktuellen Staffel.

Gestern verließ – wie berichtet – Michael Wendler das Camp unter eher fadenschengen Begründungen. Die Verabschiedung von den Kollegen erfolgte mit dem üblichen Blabla, denn Freunde hatte er außen Jochen Bendel wohl keine gefunden im Camp. “Ich habe euch echt alle total lieb gewonnen und es waren wunderschöne Tage. Und einer muss der Erste sein und deswegen: Ich bin ein Star, holt mich hier raus”.

Den anderen Internierten erklärte er seine Entscheidung so: “Ich bin einfach an der Stelle angelangt, an der ich nicht mehr kann. Ich kann das nicht mehr essen. Ich bekomme hier einfach auch zu wenig zu essen. Da kann man sich auch darüber kaputtlachen, aber das soll mal jeder nachmachen. Nicht das ich euch nicht mag. Das ist es nicht. Ich bin richtig froh, heute Abend im Hotel zu sein und lecker Essen zu gehen. Ich werde wahrscheinlich den ganzen Abend nur essen, ich habe so einen Hunger und ich bin so fertig. Ich will einfach wieder ein richtiges Bett haben“. An anderer Stelle sagte er: “Meine Ambition war wirklich, die Krone zu holen.“

An Bachelor-Granate Melanie Müller, die seit Tagen gegen ihn schoß, wandte sich Wendler mit den Worten: “Melanie, du bist so tapfer und so fleißig. Du hast mich in allen Bereichen total überrascht. Du hast echt mein Herz berührt. Du bist echt ein ganz, ganz liebes Ding.” Doch die konnte darüber nur lachen: “Ich habe eigentlich von dir erwartet, dass du mal ehrlich bist. Ich habe dich leider genauso kennengelernt, wie ich dich nicht kennenlernen wollte.”

Larissa Marolt sagte nur: “Michi, du Vollidiot.” Mola Adebisi erklärte: “Der Wendler ist nur berechnend! Der will als Erster raus und die ganze Pressemeute um sich haben.”

Camp-Häuptling Winfried Glatzeder kommentiert den Auszug des umstrittenen Sängers am Dschungeltelefon mit weisen Worten, nennt “den Wendler als Mörder seiner eigenen Chance”. Zuvor hatte er dem 41-jährigen noch einen Ratschlag mit auf den Weg gegeben, nachdem er zuvor entsetzt zeigte: “Das ist aber gemein, das ist hinterfotzig. Ich finde es unkollegial. Wenn jemand mit einem Plan irgendwohin geht und niemanden beteiligt an dieser Idee…Ich habe das Gefühl, dass du alles schon vorher geplant hast! … Werte es publicity-mässig gut aus und du kriegst deine Schlagzeilen“.

Wendler selbst reagierte mit einer Scheißegal-Haltung: “Wenn mich jetzt ganz Deutschland hasst, dann ist das eben so!“

Ähnlich kritisch äußerten sich die Moderatoren. “Ich fand das ganz schlimm. (…) Ich fand das alles nur gespielt”, sagte Sonja Zietlow (45) nach der RTL-Sendung. Ihr Kollege Daniel Hartwich (35) erklärte, aus seiner Sicht habe der Sänger von Anfang an einen Plan verfolgt. So habe er zum Beispiel schon vor Beginn der Staffel angekündigt, zu keiner Dschungelprüfung antreten zu wollen, damit ihn die Zuschauer ja per Telefonabstimmung genau dazu wählten.

Wendlers Manager Markus Krampe sagte zu dem kuriosen Schritt der ‘Bild’-Zeitung: “Michael kommt erst Mitternacht unserer Zeit ins Hotel – dann können wir reden. Ich bin nicht sicher, ob das die richtige Entscheidung war. Das gibt jetzt natürlich nicht das beste Bild ab.“ Dem Bericht zufolge soll der Sänger nicht in das Versace-Hotel eingecheckt haben, wo die anderen Kandidaten und deren Begleiter wohnen. (KT/dpa)

Fotos: WENN.com, RTL. ‘Alle Infos zu ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ im Special bei RTL.de