Mittwoch, 22. Januar 2014, 11:23 Uhr

Überall Hohn und Spott für Größenwahnfried Wendler

Halb Fernseh-Deutschland lacht über Größenwahnfried Wendler.

Nach seinem freiwilligen Auszug informierte er sich flugs über die Schlagzeilen in der Heimat – und wollte dann wieder rein: “Ich bin ein Star, lasst mich wieder rein”. Doch der Sender denkt gar nicht daran, das Dschungelcamp zur Wendler-Bühne zu machen und lehnte das Ansinnen schließlich ab, auch wenn Wendler es eine “Sensation” gefunden hätte.

Wendler log – nachdem er sich vollgefressen hatte – bei der Bitte um Rückkehr augenscheinlich in die Kamera: “Ich hatte absolut keinen Kontakt zur Außenwelt. Deshalb: Ich bin ein Star, lasst mich wieder rein. Es wäre eine Sensation in Deutschland, wenn der Wendler wieder auftaucht.“

Das wäre ja noch schöner, wenn da jeder kommen und gehen könnte, wie er wollte. Listigerweise führte der Sender “den Wendler” dann gestern Abend wieder mal mit seiner ganzen Eitelkeit vor.

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RTL zeigte auch wie Wendler von seinem Begleiter, DJ und Moderator Frank Neuenfels begrüßt wurde. Der schleimte den prominenten Flüchtling voll und litt dabei offenbar selbst unter schwersten Wahrnehmungstörungen: “Du hast ganz Deutschland überrascht. Die haben dich ganz weit vorn gesehen, weil du eben so ein taffer Typ warst. Es gibt in Deutschland kein anderes Thema, selbst im Nachtjournal wird darüber geredet.“ So?

Zwischendurch habe es ernsthafte Verhandlungen zwischen dem Sender und dem Sänger über eine Rückkehr gegeben, berichtete die ‘Bild’-Zeitung. Der britische Rechteinhaber von ‘I’m a Celebrity…Get Me Out of Here!’ hatte die Idee dem Bericht zufolge abgelehnt.

Seinen Auszug erklärte der Sänger gegenüber RTL so: “Ich hatte wirklich ein Down und ich hab’s nicht mehr ertragen. Die hygienische Situation vor Ort, die Wasserversorgung, das Essen und vor allen Dingen der Hunger, das kann man sich nicht vorstellen. Wenn man jeden Tag von morgens bis abends nur Reis und Bohnen kriegt und das so in 20g-Portionen, das macht einen wahnsinnig!”

Der 41-jährige weiter: “Es ist ein wahnsinniger psychischer Stress, der da im Camp herrscht und ich habe die Kraft nicht mehr gehabt. Ich hab sie nicht mehr gehabt und ich hatte einen Punkt erreicht, wo ich sage: Ich hab’ jetzt, jetzt und hier, die Kraft wenigsten zu schreien, das bedeutet ja auch sehr viel Mut, ‘Ich bin ein Star – Hol mich hier raus!’ und das habe ich dann getan.”

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Ballermann-Star Mickie Krause twitterte im Scherz: “Mist, jetzt muss ich doch noch in den Dschungel – allein um allen zu beweisen, dass ich es dort länger als Michael Wendler aushalte!” Ross Antonys Kommentar: “Der hat uns alle angelogen. Ich frage mich überhaupt, ob irgendjemand bei seinen Konzerten auftaucht.”

Schlagerkollege Jürgen Milski zu klatsch-tratsch.de: “Wendler hat sich damit selbst endeiert! Da sind für mich kleine Mädels im Camp wie Melli und Gabby, die mehr Eier in der Hose haben als er!”

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It-Girl Georgina Bülowius aka Georgina Fleur, selbst wie Antony einst im Dschungelcamp interniert, war mit ihrer Meinung ziemlich einsam: “Schade, dass der Wendler gegangen ist, ich fand ihn bis jetzt sehr sympathisch”.

7,43 Millionen Zuschauer ab 3 Jahre (33,1 Prozent Marktanteil) sahen ab 22.05 Uhr die fünfte Folge von ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’. Bei den 14- bis 59-Jährigen erreichte die zweistündige Sendung hervorragende 42,5 Prozent Marktanteil (5,88 Mio.). In der Spitze verfolgten bis zu 8,52 Millionen Zuschauer ab 3 Jahre das Geschehen am Rande des australischen Urwalds. (KT)

Fotos: RTL. Alle Infos zu ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ im Special bei RTL.de.