Samstag, 25. Januar 2014, 13:55 Uhr

Justin Bieber: Polizisten wegen nicht genehmigter Eskorte suspendiert

Drei Polizisten aus Florida sollen vorrübergehend vom Dienst suspendiertworden sein, nachdem sie Justin Bieber Anfang der Woche vom Flughafen in die Innenstadt von Miami eskortierten.

Der Einsatz, bei dem zwei Polizeiwagen den schwarzen SUV des 19-jährigen Popstars am vergangenen Montag (20. Januar) bis zu einem Stripclub begleiteten, sei nicht offiziell genehmigt gewesen, bestätigte der Leiter der Polizeibehörde. Es seien interne Ermittlungen eingeleitet worden.

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Die angeblich nicht genehmigte Polizeieskorte fiel erst auf, nachdem ein Fan ein Handyvideo im Internet postete, in dem deutlich zu erkennen war, dass ein Polizeiwagen vor und einer hinter dem Wagen des ‘Boyfriend’-Sängers durch Miami fuhr. Die Promi-News-Seite ‘TMZ’ kontaktierte daraufhin die Behörden. Von offizieller Seite konnte man sich nicht erklären, wie es zu dieser Sonderbehandlung gekommen sei, hieß es.

Nach seiner Festnahme am Donnerstag hat sich Justin Bieber mehr als 24 Stunden Zeit gelassen, ehe er sich am gestrigen Freitag mit einer Nachricht bei Twitter an seine Fans wandte: “Ihr seid alle wertvoll, egal was irgendjemand über Euch sagt. Seid stark. Gott ist mit uns allen. Meine Belieber haben mein Leben verändert und dafür werde ich für immer dankbar sein.” Der Post wurde mittlerweile mehr als 200.000 favorisiert und retweetet.

Der 19-jährige ‘Boyfriend’-Sänger wurde am Donnerstag Morgen (23. Januar, Ortszeit Miami) nach einem illegalen Straßenrennen vorübergehend festgenommen. Er gab zu, ein Bier getrunken, Marihuana geraucht und verschreibungspflichtige Medikamente genommen zu haben. Nach einem kurzen Besuch im Gefängnis und vor dem Richter, der seine Kaution auf 2.500 Dollar (umgerechnet 1.800 Euro) festlegte, wurde Bieber wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Vorfall führte bei Twitter zu 4,28 Millionen Tweets in 24 Stunden, berichtet das Musikmagazin ‘Billboard’. Zu einem Zeitpunkt soll es sogar 6.100 Tweets pro Minute gegeben haben, bestätigte der Kurznachrichten-Dienst selbst. Das ist mehr als bei der überraschenden Veröffentlichung von Beyoncés neuem Studioalbum, bei der es bis zu 5.300 Tweets pro Minute gab. (Bang)

Fotos: WENN:com